Gabionen an Hauswand

Frage: Gabionenmauer vor Hausaußenwand Habe ein Fertighaus in Holzständerbauweise. Nun muß ich aus Gründen einer Grenzbebaung auf der Hausseite wo die Grenze verläuft in Abstimmung mit dem Nachbarn eine Gabionenmauer (wir haben uns dafür entschieden) erstellen. Diese Mauer ersteckt sich von 50cm bis 150cm Höhe am Haus vorbei. Momentan haben wir einen Abstand von 10cm zwischen Gabionemmauer und Hausaussenwand geplant. Nun meine Frage reichen diese 10cm Abstand zur Hauswand, ohne das man hier Feuchtigkeitsprobleme (eventuell durch zu geringe Luftzirkulation) erwarten müßte ??? Bei dieser Hauswand handelt es sich um die Wetterseite.

Antwort: Hier erwarte ich nicht nur Feuchtigkeitsprobleme.
10. Jan 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Abstand und Vollgeschoss Schleswig-Holstein

Frage: vielen Dank für Ihr Angebot! Wir sind ratlos in Schleswig-Holstein. Wir sind in diesem Jahr mit, trotz oder wegen unseres bisherigen Planers bereits mit zwei Entwürfen und einer Bauvoranfrage beim Bauamt gescheitert. Jetzt suchen wir den RICHTIGEN ARCHITEKTEN für unser Einfamilienhaus, zwei Büros haben wir angefragt. Nach einem sehr angenehmen Gespräch mit einem Architekten, bitte ich Sie zur Einschätzung der Situation um Ihren fachlichen Rat in zwei Fragen: 1. Abstandsflächen Im B-Plan steht nichts darüber, laut (neuer seit Mai 2009) Landesbauordnung S-H 3m ( regulär, anders auch 0,4h...), ebenso laut Bauamt. Laut Architekt sind es 2,5 m. Gibt es Sonderregelungen, Ausnahmen...? 2. Luftraum Eingeschossig mit ausgebautem Dachgeschoss, (Satteldach) sagt der B-Plan: "Staffelgeschosse sind Vollgeschosse, wenn sie über mindestens drei Viertel der Grundfläche des darunter liegenden Geschosses eine Höhe von mindestens 2,30m haben; die Höhe der Geschosse wird von der Oberkante des Fussbodens bis zur Oberkante des Fussbodens der darüber liegenden Decke, bei Geschossen mit Dachflächen bis zur Aussenkante der Dachhaut gemessen." Wir wollten gerne in einem Raum Luftraum lassen. Erst dachte unser Planer und wir dass Luftraum ( da ja kein Fussboden) nicht zur Berechnung der Eingeschossigkeit zählt. Laut mündlicher Aussage des Bauamtes zählt Luftraum seit 2006 genauso wie Raum mit Fussboden. Wir erzählten von den bisherigen Versuchen, Plänen, Scheitern... Der Architekt sagte Luftraum zählt nicht zur Berechnung (der Einschossigkeit, 75% Regel). Wo können wir das Nachlesen? Oder ist das Auslegungssache? Vielen Dank für Ihre Mühe!

Antwort: Kann es sein, dass der Kollege aus einem anderen Bundesland stammt? Vielleicht aus Hamburg? Dort beträgt die Abstandsfläche 2,50m. In Schleswig-Holstein sind es aber 3m. Siehe LBO unter
10. Jan 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Bebauungsplan ohne GRZ

Frage: wir haben in BW einen Bauplatz gekauft. Es besteht ein Bebauungsplan, in dem keine GRZ, sondern nur die GF EFH festgelegt ist (144m² als Maximalgrösse für ein EFH). Die Bauplätze in diesem Gebiet für EFHs müssen lt. Bebauungsplan mindestens 300m² gross sein. Wir haben nun im Kenntnisgabeverfahren unseren Antrag eingereicht und (nach Zustimmung durch Gemeinde und den Bauausschuss der Betroffenen Stadt) eine Ankündigung der Ablehnung für unseren Antrag vom Landratsamt erhalten. Begründung: Überschreitung der versiegelten Flächen nach BauNVO § 19 Abs. 4. Unser Lageplanverfasser hatte - da fehlende GRZ - alle unsere versiegelten Flächen auf die im Bebauungsplan festgelegten 144m² Hausfläche bezogen. Unser Grundstück ist 575m² gross. Jetzt die Frage: ist es üblich, die versiegelten Flächen auf eine im Bebauungsplan genannte Hausgrundfläche zu beziehen, wenn keine GRZ vorliegt? Denn: die errechnete GRZ unterscheidet sich beträchtlich, wenn man die Fläche von 144m² auf entweder 300m² (Grundstücksminimalgrösse) oder auf 575m² bezieht. In meinen Augen entspricht dies keinem Gleichheitsgrundsatz, denn das würde ja bedeuten, dass ich ein kleineres Grundstück im Verhältnis viel stärker versiegeln darf als ein grösseres Grundstück... Ich selbst hatte angenommen, dass bei einer fehlenden GRZ etwas "angenommen" wird, z.B. 0,4 in einem Allgemeinen Wohngebiet. Haben Sie hiermit Erfahrung? Herzlichen Dank für Ihre Rückantwort.

Antwort: Es wird sich um einen alten Bebauungsplan aus der Zeit vor Inkrafttreten des Bundesbaugesetzes (BBauG), dem Vorgänger des Baugesetzbuches (BauGB), 1960 und der ersten Baunutzungsverordnung (BauNVO) 1962 handeln. Solange dieser heutigen Vorschriften nicht widerspricht, ist er weiterhin gültig.
07. Jan 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Garage Aussenbereich

Frage: folgender Sachverhalt: Hinter meinem Haus befindet sich ein weiteres Grundstück von mir welches durch einen Feldweg (Wirtschaftsweg)zugänglich ist. Dieses Grundstück ist in den Lageplänen als "Wildnis" deklariert. Besteht die Möglichkeit mit einer Genehmigung eine Garage zu errichten oder wird das grundsätzlich ausgeschlossen?

Antwort: „Wildnis“ ist kein Begriff, den Sie in irgendwelchen Bauvorschriften finden werden. Es wird sich aber auf jeden Fall um ein Grundstück im Außenbereich handeln.
07. Jan 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Holzlager auf Grenze 2

Frage: Hallo, ich wohne in Thüringen und habe im September für mein Kaminholz an die Grundstücksgrenze zu dem einen Nachbarn, dort wo dieser schon seit Ewigkeiten eine 2,50m hohe Lebensbaumhecke hat, ein Holzlager errichtet. Nun verlangt ideser Nachbar, das ich das nicht dürfte. Das Holzlager hat keine geschlossenen Außenwände, ein Dach und hat folgende Maße: Länge ca. 6m x Breite 1,10m x Höhe im Schnitt 2,10m. Darf ich das so stehen lassen, oder muß ich das wieder abbauen. Mir ist nicht bekannt, das ich hierfür eine Baugenehigung bräuchte oder ähnliches. Könnt Ihr mir Helfen???

Antwort: In der Thüringer Bauordnung (ThürBO) steht zu Abstandsflächen unter
05. Jan 2010  Comments [2] | Email | Nach oben
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Stellplatz und Carport

Frage: Ich habe ein bebautes Eck-Grundstück mit einem 2-Familien-Wohnhaus übernommen. Hinter dem Wohnhaus befindet sich ein Gartenhaus mit einer angebauten Einzel-Garage. Die Gartenfläche ist sehr klein und zum größten Teil als Stellfläche für max. 2 weitere Autos über die Jahre zugepflastert worden. Die gepflasterte Fläche soll wieder in Rasenfläche reaktiviert werden. Hierzu will ich für das 2. Auto an das bestehende Gartenhaus mit rechts angebauter Einzel-Garage, eine überdachte Terrasse bzw. ein Carport mit Abstellfächen für Gartengeräte auf der linken Steite anbauen lassen, wobei eine 2. Zufahrt zum Grundstück von der Seitenstraße notwendig ist. Meines wissens wurde das ehemals 1-Familienhaus mit einer am Haus angebauten 2. Garage vor ca. 30 Jahren umgebaut und erweitert. Die Garage wurde durch An-/Neubau von Keller- und Wohnräumen abgerissen. Laut Baurecht stehen mir für 2 Wohnungen 2 Garagenstellplätze zu, allerdings scheint es Bedingungen mit der Baugröße zu geben.

Antwort: Die Vorgaben hierzu finden Sie in Ihrem Bebauungsplan, den Sie auf Ihrem Baurechtsamt einsehen können.
04. Jan 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Wohnbauliche Nutzung

Frage: ich habe im Grundstücks-Kaufvertrag von meinen Eltern einen Absatz gefunden, zu dem ich Fragen habe und hoffe, dass mir jemand bei der Klärung helfen kann: Innerhalb einer bestimmten Frist, muss dem Verkäufer des Flurstückes eine Nachzahlung erbracht werden, wenn der Kaufgegenstand oder ein Teil davon einer wohnbaulichen Nutzung zugeführt wird. Nun möchten meine Eltern auf dem angrenzenden Flurstück (allgemeines Wohngebiet) eventuell bauen und wir fragen uns, ob das neue Flurstück mitgenutzt werden könnte, ohne dafür zu zahlen. Auf dem neuen Flurstück soll kein Wohnhaus entstehen. Kann die Fläche aber "kostenfrei" für die nachfolgenden Punkte verwendet werden, weil diese nicht zur wohnbaulichen Nutzung gehören? - Anrechnung zur Grundfläche "altes" Flurstück - Anrechnung zur Geschoßfläche "altes" Flurstück - Bau von Garage(n) - Bau von Abstellplatz / Carport(s) - Zufahrt / Weg zum "alten" Flurstück Vielen Dank im Voraus für die Erklärung was eine wohnbauliche Nutzung ist.

Antwort: Was eine wohnbauliche Nutzung ist, erklärt sich eigentlich von selbst. Eine Bebauung mit einem Gebäude mit Wohneinheiten.
24. Nov 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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Balkon Reihenhaus NRW

Frage: Hallo, wir haben ein Reihenmittelhaus in NRW. Dieses haben wir 2003 um 1,30 m aufgestockt. Wir möchten nun einen Balkon anbauen. Müssen wir den Balkon bis an die Grenzen setzen, weil hier bereits Grenzbebauung vorgeschrieben ist? Einsichten in Fenster bzw. Ruhebereicht der Nachbarn ist nicht gegeben, da der Balkon in einem 90 Crad Winkel zu den Nachbarhäusern steht, unsere Blickrichtung also gerade aus verläuft, von den Häusern weg. Die Häuser sind 7,25 m breit und die Gärten sind ca. 15 m lang. Die Terrassen der Nachbarn und auch unsere sind überdacht. Können die Nachbarn hier das Gebot der Rücksichtnahme eventuell für sich geltend machen? Vielen Dank im Voraus.

Antwort: Sie müssen den Balkon sicher nicht bis an die Grenze bauen. Ich würde Ihnen im Gegenteil dazu raten, mit dem Balkon so weit von der Grenze wegzubleiben, dass Sie keine Probleme mit dem Nachbarrecht bekommen.
23. Nov 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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