Gipskarton Daemmung

Frage: ich habe ein Fachwerkhaus von 1890 geerbet und habe die alten Tapeten entfernt, dabei ist auch gleich die oberste Schicht Lehmputz mit runter gekommen. Nun liegt die untere Lehmschicht frei, man sieht auch Stroh oder Schilfmatten, die in den Lehm eingearbeitet sind. Außen ist das Haus mit Eternitplatten verkleidet. Ich möchte nun die (Außen)Wände nicht mit Lehmputz verputzen, sondern mit Lattung (oder Ansatzbinder)und Rigpis gerade Wände bekommen. (Habe vom Verputzen keine Ahnung, aber Rigips bekomme ich hin). Neue Elektrokabel verlege ich auf der alten Lehmschicht, sodass hier ein Luftspalt zwischen Rigips und alter Wand entstehen würden, 4 cm. Meine Frage : Ich werde kein Dämmmaterial einbringen (es geht mir nicht um Dämmung), nur den Rigpip zwecks grader Wände aufbringen. Wie verhält es sich hier mit der Taupunktverlagerung, verhält sich der Ripgis mit dem Luftspalt schon als Dämmung ? Ich habe etwas Angst vor Kondenswasserbildung in der Rigips oder Fachwerkwand. Was wäre, wenn ich Lüftungsgitter in die Rigipswand je oben und unten einbaue, damit die Ludt hinter der Wand noch zirkulieren kann ? Vielen Dank schonmal für ihre Mühen.

Antwort: Da brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen.
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Ueberstand Mauerwerk

Frage: wenn eine 30cm Kellerwand aus Beton ist und außen 6 cm isoliert ist, darf dann die darüberligende 36,5 cm Porotonplanziegel-Außenwand nach außen über die Isolierung überstehen? Sie würde dann 6,5cm über die betonierte Kellerwand bzw. Kellerdecke überstehen.

Antwort: Das darf sie nicht nur, das sollte sie auch, um die Perimeterdämmung zu überdecken. Das ist üblich und völlig in Ordnung.
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Geschosshoehe und Traufhoehe

Frage: Hallo, wir wollen gern ein Haus bauen, dass aus 2 vollgeschossen + ausgebautem bewohnbaren Dachboden besteht. Ist das bei einer Traufhöhe von 5 m möglich? Trotz Recherche konnt ich das bisher noch nicht eindeutig herausfinden. Falls es nicht möglich ist, wie hoch muss die Traufhöhe sein? Vielen Dank im Voraus!

Antwort: Das hört sich nach grundlegenden Verständnisproblemen an.
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Dampfbremse erneuern

Frage: ich habe an meinem Fertighaus (Bj2005) das Problem, daß sich bei tiefen Außentemperaturen an der Nordseite des Daches in der Dachdämmung (Mineralwolle) bzw. an der Unterspannbahn sehr viel Feuchtigkeit bildet. Nach Reklamation beim Hersteller im März 09 hat man sich das Problem gemeinsam angesehen. Hierbei wurde die Isolation vom Spitzboden aus in einigen Bereichen entfernt, sodaß man direkt auf die Dampfsperre sehen konnte. Im Bereich der Elektroleitungen sind handtellergroße Löcher, dann sind an anderer Stelle 20 cm lange unverklebte Beschädigungen (Risse). Weiterhin war die Dampfsperre im Bereich der Deckendurchführung zum Spitzboden nur getackert !!! Das heißt, der "Handwerker", der hier gearbeitet hatte, keine Ahnung hatte wofür denn diese seltsame Folie gut ist. Es wurde vereinbart, das Dach in dem betreffenden Bereich abzudecken und die Dampfsperre von außen nachzudichten bzw. eine neue Dampfsperre zwischen die Sparren einzubringen. Leider meldete der Fertighaushersteller anschließend Insolvenz an, sodaß ich jetzt mit dem Problem alleine dastehe. Die Sanierung von außen wurde in Erwägung gezogen um den Schmutz im Innern zu vermeiden. Dort ist alles neu gestrichen und mit Holzdecken versehen. Problem ist, daß die Handwerker sich nicht um einen solchen Auftrag reißen, da Bedenken bezüglich der Gewährleistung bestehen. Ich habe bereits mehrere Absagen erhalten und befürchte, daß ich keinen Handwerker finde, der das Problem beseitigt. Ich erwäge jetzt, die Abdichtung von innen vorzunehmen, sofern es hier eine Lösungsmöglichkeit gibt, die nicht zuviel Schmutz verursacht. Ich dachte an folgend e Vorgehensweise: Holzdecken innen runter, dann auf die bestehenden Gipskartonplatten eine neue Dampfsperre aufbringen. Danach die Holzdecken wieder montieren. In den Räumen, wo keine Holzdecke ist, würde ich auf die neue Dampfsperre eine 2. Schicht Gipskartonplatten aufbringen. Über einen Tip von Ihnen wäre ich sehr dankbar !

Antwort: Das Einbringen einer neuen Dampfbremse von außen wäre schon eine nicht unübliche Möglichkeit gewesen. Die vorhandene unsachgemäß angebrachte Dampfbremse von außen nachzudichten, halte ich aber für nicht praktikabel.
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Umbau Wohnhaus

Frage: ich plane einen Umbau eines bestehenden Wohnhauses in Niedersachen. Kann ich das Haus verbreitern, wenn mehr als drei Meter zum Nachbarn vorhanden sind, oder darf ich nur so bauen, wie es jetzt ist? Auch ein Dach soll auf den Umbau, bzw. Flachdach. Es soll von einer auf zwei Etagen aufgestockt werden. Können Sie mir wichtige Eckdaten nennen? Vielen Dank im Voraus.

Antwort: Sie müssen nicht nur die Abstandsflächen einhalten.
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Gewerbe im Naturschutzgebiet

Frage: in den Räumlichkeiten unseres Paddelvereins (im Naturschutzgebiet)wird eine Gastwirtschaft betrieben. Derzeit finden Überlegungen statt, die Räumlichkeiten anders zu nutzen bzw. zu vermieten. Ist es zum Beispiel möglich, dort ein Kanugeschäft oder ähnliches zu eröffnen und welche Formalitäten sind dafür notwendig.

Antwort: Wenn das Grundstück im Naturschutzgebiet liegt, glaube ich kaum, dass Sie eine andere Nutzung genehmigt bekommen.
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Nebengebaeude Aussenbereich

Frage: Bauen von Nebengebäuden im Außenbereich (Niedersachsen) Wir haben im Außenbereich einen Ersatzbau (Zweifamilienhaus) genehmigt bekommen und errichten diesen zur Zeit. Welche Nebengebäude können errichtet werden? Garagen wie groß? Unterstellgebäude für Trecke und anderem Zubehör? Pferdestall?

Antwort: Wenn Sie einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb haben, dann sind Sie beim Bauen im Außenbereich schon privilegiert. Siehe Baugesetzbuch (BauGB) unter
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Mangelhafte Hinterlueftung

Frage: Wir haben vor einigen Jahren ein Fertighaus Bj. 1992 gekauft. Insbesondere an der Wetterseite zeigen sich immer wieder Risse, die nach und nach aufquellen. Sowohl die Kunstahrzschicht als auch die OSB-Trägerplatte müssen aufwändig neu eingebaut werden. Wir befürchten, dass sich hier ohne weitere Maßnahmen keine dauerhafte Lösung finden lässt. Laut Hersteller sei eine mangelhafte Hinterlüftung die Ursache für die Risse. Der Wandaufbau von aussen nach innen: Kunstharzputz, wasserdichte(?) Kunstharzschicht (mögl. Polyesterharz mit Glasfaser), OSB-Platte, ca. 20mm Hinterlüftung, Dämmwolle, (Folienschicht als Dampfsperre - fraglich...) OSB-Platte, Innenverkleidung.

Die Frage ist nun zum einen, ob die Ursache tatsächlich eine mangelhafte Hinterlüftung sein kann (evtl. wurden bei uns unbekannten Umbauten die oberen Lüftungsöffnungen verschlossen). Zum anderen, wie lässt sich eine dauerhafte Lösung herbeiführen. Unsere Idee ist es, die anfällige Aussenwand durch z.B. eine ebenfalls hinterlüftete Holzverkleidung zu schützen. Wir befürchten aber, dass dadurch der Taupunkt ungünstig verschoben werden könnte. Wäre ein Abtragen der äußeren OSB/Kunstharzplatte vor der Holzverkleidung sinnvoll?

Antwort: Das wird wohl schon an einer mangelhaften Hinterlüftung liegen. Diese muss nicht einmal geschlossen worden sein. 20mm sind einfach zu wenig, 30mm sollten es min. sein.
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