Bauantrag Wintergarten Bayern

Frage: Ich habe folgende Fragen zum Bau eines Wintergartens auf eine bestehende Terrasse, oder optional mit einer neuen Fundamentierung. Ich habe mir mal vorab einen Bauantrag besorgt. Hierzu meine Fragen: Den Bauantrag/Plan wird sicher ein noch zu bestimmender Arch. Oder Maurermeister erstellen. Dieser ist aber KEIN Statiker. Wer ist dann aber in der "Bestimmung des Verantworlichen für d. Bauausführung" der Unterzeichnungsberechtigte in diesem Schriftstück? Analog dazu, wer ist Unterzeichnungsberechtigt für das Schriftstück "Baubeginnsanzeige“ Punkt 5. Standsicherheit ? Oder führt das Ausfüllen des "Kriterienkatalog gemäß Anlage 2 der BauVorlV" in allen Punkten mit JA dazu das ein Verantwortlicher für Standsicherheit und Verantwortlicher für die Bauausführung nicht notwendig ist und auch nicht eingetragen werden muß ? Es würde mich freuen wenn hier für mich als Leihen jemand Klarheit schaffen kann.

Antwort: Die Bestimmung des Verantwortlichen für die Bauausführung brauchen Sie überhaupt nicht ausfüllen. Diese bezieht sich nur auf Vorhaben im Sinn des Art. 62 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 BayBO. Dort steht
31. Jan 2009   | Email | Nach oben
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Nutzungsschablone Gewerbegebiet

Frage: mein Vorhaben ist es ein Grundstück in NRW zu erwerben das ca. 3 ha groß ist! Ich konnte mich bereits gut auf ihrer Seite über Dinge informieren die ich als Laie noch nicht wusste. Das Grundstück das ich gern erwerben möchte ist als Gewerbegebiet ausgezeichnet GE, III, GRZ 0,8, GFZ 2,0. Ich konnte über ihr Homepage schon das eine oder andere in Erfahrung bringen, doch würde ich gern nochmal eine genaue Erläuterung der Situation ihrerseits vorziehen!

Antwort: GE bedeutet Gewerbegebiet. Was Sie dort bauen dürfen steht in der Baunutzungsverordnung (BauNVO) unter
31. Jan 2009   | Email | Nach oben
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Kellerwand zusaetzlich daemmen

Frage: Wir haben einen Betonfertigkeller, den wir zur Hälfte als Wohnraum für gelegentliche Nutzungen, z.B. Gästezimmer oder künftig vielleicht als Jugendzimmer, nutzen möchten. Bei der Planung wurden deshalb bereits größere Fenster und Heizkörper eingebaut. Die Kellerhöhe ist 2,50 m. Die Kelleraußenwände (20 cm) sind außen mit 12 cm dicken Styroporplatten wärmegedämmt. Der Fußbodenaufbau auf der Kellerplatte ist: 12 cm Styropordämmung, darauf ca. 6 cm Zementestrich und schließlich Bodenfliesen. Um die Behaglichkeit der Räume vor allem in der kalten Jahreszeit zu erhöhen, wollen wir die Außenwände zusätzlich leicht von innen dämmen, damit sie sich schneller erwärmen und die gefühlte Temperatur nahe der Wände höher ist. Ich würde dazu 5 cm dicke Porenbetonplansteine verwenden und diese direkt auf die glatten Betonwände als Innenschale aufsetzen. Darauf soll ein Kalkputz aufgetragen werden. Weil der Porenbeton aufgenommene Raumfeuchtigkeit auch wieder abgeben kann, gehe ich bei vernünftigem Lüftungsverhalten langfristig nicht von Feuchtigkeitsproblemen und Schimmel aus, z.B. wegen einer Taupunktverlagerung nach innen. Das ist aber nur meine eigene laienhafte Vermutung. Liege ich damit überhaupt richtig und/oder würden Sie mir eher eine andere Art der Innendämmung empfehlen, z.B. mit Steinwolle/ natürlichem Dämmmaterial zwischen Ständern und Rehgipsplatten als Beplankung. Würden Sie evtl. sogar empfehlen, auf die Innendämmung ganz zu verzichten ? Vielen Dank für Ihre Hilfe !

Antwort: Das mit den Porenbetonplatten und dem Putz können Sie schon so machen. Die zusätzliche Dämmwirkung wird sich zwar in Grenzen halten, die Wandoberfläche wird aber sicherlich wärmer sein als bei der Betonwand, was der Behaglichkeit zugute kommt.
31. Jan 2009   | Email | Nach oben
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Unzugaengliches Dach daemmen

Frage: Wir haben ein Haus BJ 1967 gekauft, die oberste Geschossdecke ist massiv - Fertigbeton 20 cm, die Dachkonstruktion ist aus Holz Walmdach mit nur 5° Neigung, die Eindeckung ist aus Kupferblech; das Kaltdach weist an den Außenwänden einen Luftraum von 30 cm Höhe auf der zur Mitte ca. 70 cm beträgt; Im Energieberatungsgutachten wurde ein U-Wert von 0,56 angenommen; um die erforderlichen U-Wert von 0,30 zu erhalten wurde 24 cm Wärmedämmung mit WLG 035 empfohlen. Ich weiß noch nicht welcher Dämmstoff (lose mit Einblasen oder Platten sinnvoller ist, eine Dampfbremse brauch ich wohl eher nicht, oder und wie der Zugang am besten erfolgt, da ich das Dach (gefalzt) eher nicht öffnen will und die Betondecke nicht durchbrochen ist; Da der Zugang so schlecht ist weiß ich natürlich auch nicht in welchem Zustand das Dach ist. Können Sie mir helfen?

Antwort: Eine Dampfsperre sollten Sie auf der Betondecke schon anbringen, bevor Sie die Dämmung einbringen. Bei nur 30cm Luft zwischen den Außenwänden und dem Dach frage ich mich allerdings, wie Sie das bewerkstelligen wollen, ohne das Dach zumindest an einer Stelle zu öffnen.
31. Jan 2009   | Email | Nach oben
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Bauvoranfrage

Frage: ich hab eine Bauvoranfrage an die Gemeinde und an das Landratsamt gestellt. Ist nun die Gemeinde bzw. das Landratsamt dazu verpflichtet auf meine Bauvoranfrage schriftlich zu reagieren? Mündlich wurde mir mitgeteilt das eine Bebauung möglich ist, jedoch werde es keine schriftliche Stellungnahme von Seiten der Gemeinde und des Landratsamtes geben.

Antwort: Das ist ja lächerlich. So was hab ich noch nie gehört. Was wollen Sie mit einer mündlichen Zusage, an die sich später im Zweifelsfall keiner mehr erinnert?
25. Jan 2009   | Email | Nach oben
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Kosten Anbau

Frage: wir planen ein Haus zu erwerben, an den jedoch noch ein Anbau erstellt werden muss. Wir haben jedoch keine Vorstellung mit welchen Kosten wir für den Anbau rechnen müssen. Das Haus ist ein Steinhaus aus dem Jahr 1965. Daran soll ein Anbau an der kompletten Südseite mit einer Länge von 10,60 Meter und einer Tiefe von 3,50 Meter erstellt werden. Die Raumhöhe beträgt 2,50 Meter. Der Anbau soll in Holzständerwerkbauweise erfolgen in Niedrigenergiebauweise mit 16 Zentimeter Fassadendämmung und Fundament. Auf der Breitseite sollen 3 Doppelflügeltüren in den Maßen 1,60 x 2,26 Meter und auf den Schmalseiten jeweils eine Tür mit 0,80 x 2,26 Meter installiert werden. Das Dach soll ein Flachdach sein, auf dem später ein Balkon installiert werden soll. Die Innenausbauarbeiten nehmen wir selber vor. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir eine ungefähren Preis für einen solchen Anbau nennen könnten.

Antwort: Tut mir leid. Zu Kosten mache ich hier prinzipiell keine konkreten Angaben. Ohne das Projekt richtig zu kennen, wäre dies nicht seriös und somit auch wenig hilfreich für Sie.
25. Jan 2009   | Email | Nach oben
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Umwehrung Lichthof

Frage: ich habe einen Kellerlichtschacht in meinem Garten (gemietete Wohnung) der einen sehr steilen Abhang hat. Außenmaße Draufsicht GOK ca. 1,5/3m; Tiefe ca. 2,0m und Gefälle ca. 45 bis 60 Grad. Muss der Bauherr hier nicht auch eine Umwehrung aufstellen?

Antwort: Ich weiß nicht, wo Sie wohnen. Daher beantworte ich Ihre Frage auf Basis der Vorschriften in Baden-Württemberg.
25. Jan 2009   | Email | Nach oben
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Undichter Neubau

Frage: Im Sommer 2008 bezogen wir unser neugebautes Endreihenhaus. Es ist ein KfW 40 Haus und es besteht aus 4 Etagen inklusive Keller. Die Seitenwände sind aus Stahlbeton plus Dämmung. Die beiden Fronten sowie das komplette obere Geschoss sind in Holzständerweise errichtet worden. Das obere Geschoss hat hinterlüftete Außenwände. Das Haus endet oben mit einem Pultdach. Eingebaut ist desweiteren eine Lüftungsanlage, nur zum Lüften (ohne Wärmerückgewinnung). Nun haben wir folgende Fragen: Das komplette Obergeschoss (welches komplett in Holzständerbauweise errichtet worden ist) kühlt immer extrem schnell aus und es herrscht trotz regelmäßigem Lüften (in der Woche da wir arbeiten sind morgens und abends, am WE 3 x tgl.) immer eine hohe Luftfeuchtigkeit zwischen 66 % und 70 %. Beim Lüften sinkt sie ab auf ca. 55 % - 60 %. Aber ca. 20 Minuten später liegt die Luftfeuchtigkeit schon wieder bei ca. 66 %. Das kann doch nicht normal sein, oder? Wo könnten Ursachen dafür liegen? Ggf. eine undichte Dampfsperre oder eine fehlerhafte Dämmung? Denn wenn wir über mehrere Stunden normal geheizt haben und das Zimmer wirklich mollig warm ist - sobald wir die Heizung ausmachen, kühlt dieses Geschoss gerade im Vergleich zu den anderen Zimmern in anderen Geschossen extrem schnell aus und jetzt bei den eisigen Temperaturen hatten wir teilweise dann um die 15 Grad. binnen 2 Stunden (von vorher 20 Grad). Die anderen Geschosse kühlen nicht so schnell aus. Kann auch durch undichte Fenster und durch die dadurch reinziehende Luft die Feuchtigkeit SO SCHNELL ansteigen? Desweiteren spüren wir durch das ganze Haus von unten bis oben einen ganz leichten Luftzug wie ein leichter Wind. Wir haben schon einige Stellen entdeckt, wo Kaltluft reinzieht (undichte Fenster, hinter dem Estrich, da offensichtlich die Holzständerwand nicht ordnungsgemäß auf dem Estrich befestigt wurde, undichte Haustür), aber können diese wenigen Sachen Ursache für den Luftzug sein, den wir durchs ganze Haus spüren? Unsere Eingangstür hat nur an der Tür ein Dichtungsgummi. Wir sprachen unseren Bauleiter an, ob es nicht üblich ist, 2 Dichtungsgummis an der Eingangstür zu haben (1 x an der Tür und einmal am Rahmen). Daraufhin meinte er, wenn man eine Tür auch so dicht bekommt, reicht ein Gummi. Aber wenn man sich heutzutage mal Eingangstüren anguckt, haben die doch immer mindestens 2 Gummis. Gibt es irgendwelche Vorschriften diesbezüglich? Desweiteren zieht es an den meisten Fenstern an bzw. hinter den Scharnieren raus. Unser Bauleiter meinte, dass sind immer Problemstellen, ein Haus kriegt man nie ganz dicht. Aber das sind doch nur Einstellungssachen oder? Kann man ein Fenster auch an den Scharnieren z.B. dichter an den Rahmen ranstellen. Denn da es bei den meisten Fenstern hinter den Scharnieren zieht, ist es offensichtlich nur eine Frage des Anpressdruckes oder des Abstandes oder? Denn die von der Firma beauftragten Fensterfirmen stellen alle nur vorne, oben und unten an den Scharnieren umher. Desweiteren sollen nun dickere Dichtungen eingezogen werden. Aber muss ein ordnungsgemäß eingebautes Fenster nicht dicht zu bekommen sein, ohne dass man dickere Gummis einzieht? Desweiteren sind aufgrund der Anlage zum Lüften in den Fensterrahmen oben Lüftungsschlitze. Als es nun so eisig draußen war, also bei minus Graden, sammelt sich auch dort oben drin Tauwasser. Ist das normal? Im Erdgeschoss und 1. OG (Seiten aus Stahlbeton, Fronten aus Holzständerbauweise, nur der Estrich wurde gegossen und dadurch somit Feuchtigkeit reingelassen) haben wir bei regelmäßigem Lüften eine Luftfeuchtigkeit von 55 % bis 65 %. Als es noch milder war im Herbst z.B. haben wir die Luftfeuchtigkeit beim Lüften auf 59 % bekommen und sie stieg danach auf ca. 64 % immer an. Ist das normal, da ja während der Bauphase nur durch den gegossenen Estrich Feuchtigkeit ins Haus gebracht wurde? Oder kann es sein, dass durch den darunter liegenden ungedämmten Keller Feuchtigkeit hochzieht? Für viele Antworten wären wir sehr dankbar!

Antwort: Luftfeuchtigkeit ist kein fester Wert, sondern immer relativ zur Temperatur. Je kälter die Luft ist, desto weniger Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Der Prozentsatz der Luftfeuchtigkeit bezieht sich auf die Aufnahmefähigkeit der Luft. Daher ist bei gleicher Feuchtigkeitsmenge die prozentuale Luftfeuchtigkeit bei kälterer Luft höher als bei wärmerer.
23. Jan 2009   | Email | Nach oben
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