Bauherrenberichte

In dieser Rubrik sind alle Bauherren eingeladen, uns Berichte in Wort und Bild über Ihre Projekte zukommenzulassen. Einfach an info@fragdenarchitekt.de schicken. Wir stellen sie dann, ohne Kommentar unsererseits, auf die Seite.
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Deckelschalung Hinterlueftung

Frage: ich habe noch mal eine Frage zum Thema Holzfassade in der Ausführung Boden-Deckel-Schalung.Auf die Wand wird ja zunächst die senkrechte Unterkonstruktion zum Hinterlüftung und dann die horizontale Lattung zum Fixierung der eigentlichen Holzverschalung angebracht. Wenn man sich die Anordnung aber mal genau ansieht, dann entsteht doch immer zwischen den Boden- und den Deckelbrettern ein senkrechter Luftkanal. Um den Wandaufbau nicht unnötig dick werden zu lassen, liegt es doch nahe auf die senkrechten Unterlatten zu verzichten, und gleich die horizontale Lattung aufzubringen. Die Hinterlüftung müsste doch trotzdem ausreichen. Oder? Über eine Antwort würde ich mich freuen und verbleibe mit besten Wünschen für die Festtage,

Antwort: Ihnen ebenfalls die besten Wünsche! Dieser „Luftkanal“ reicht nicht aus.
29. Dec 2008  Comments [0] | Email | Nach oben
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Dachboden daemmen

Frage: nachdem ich nun meine Außenfassade nach Ihren Tipps erfolgreich gedämmt und mit Holz beschlagen habe - danke für die zur Verfügungstellung dieser doch überaus hilfreichen Informationen - möchte ich mich nun ans Dach machen: Ich besitze ein um 1900 gebauten Fachwerk-Altbau mit, wie oben geschrieben, einem Zweigeschossigen Dachboden. Der untere Dachboden ist gut 2m hoch. Auf dem oberen kann man grad nicht mehr stehen (Spitzdach). Verbunden sind sie durch eine Treppe, die Trenndecke ist sonst geschlossen (Schalung, "Wellechen" und Lehm). Zum Dach: Etwa 16er Sparren mit gut 1m Abstand, darauf Sparschalung mit Teerpappe, Lattung und Ziegel. Nun zu meiner Planung: Ich möchte den unteren Dachboden per 160mm Zwischensparrendämmung dämmen: Wolle zwischen die Sparren, die Sparren durch Aufnageln einer Latte für die Hinterlüftung verstärken und am Schluss mit Dampfsperre verschließen. Nun zur Frage1: Wie sieht es mit einer Hinterlüftung aus? Falls nötig muss ich da oben und unten "Löcher ins Dach bohren?" Wie groß sollte die Hinterlüftung sein (incl. Der Löcher nach draußen)? Und wie werden solche Luftöffnungen ausgeführt? Die Decke zum oberen Dachboden soll nun auch gedämmt werden. Hier stellt sich noch die Frage von welcher Seite: Von unten würde sich die Raumhöhe verkleinern. Von oben wäre es sicher die einfachere Lösung. Hier dachte ich an aufgestellte Bohlen in Dämmdicke. Aber wie muss dann am Übergang mit der Dampfsperre verblieben werden? Der Zugang zum oberen Dachboden soll am Ende mit einer Klappe verschlossen werden. So, das reicht denke ich erstmal für den Anfang. Ich wünsche Ihnen und allen stillen Mitlesern eine Frohe Weichnacht und einen Guten Rutsch!

Antwort: Danke, ebenso. Eine Hinterlüftung muss sich immer auf der kalten Seite befinden, sprich außerhalb der Dämmung. Wenn sie sich auf der warmen Seite befinden würde, würde dies ja die Wirkung der Dämmung verhindern.
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Fenster vergroessern Rheinland-Pfalz

Frage: Ich würde gerne wissen, ob für Rheinland-Pfalz die gleiche Regelung gilt wie für Baden-Württemberg? Es handelt sich darum ein vorhandenes Fenster, das nach unten vergrößert werden soll.

Antwort: Ich nehme an, dass es Ihnen darum geht, ob Sie für die Vergrößerung des Fensters eine Genehmigung brauchen oder nicht.
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Bauwagen Waldkindergarten Aussenbereich

Frage: Wir möchten in Gaiberg bei Heidelberg einen Waldkindergarten gründen und dazu einen Bauwagen auf eine private Wiese am Waldrand stellen. Dafür brauchen wir einen Bauantrag. Bauamtsleiter, Bürgermeister, Förster, Naturschutzbeauftragte und natürlich Wiesen Eigentümer hatten nix einzuwenden. Also machten wir uns an den Bauantrag und auf einmal heißt es STOP, das ist ja Außenbereich und die Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, da dürft ihr nach § 35 BauGB, nix hinstellen, bzw. greifen die Ausnahmen für Euch nicht. Und der Chef der unteren Baurechtsbehörde ist eben genau so §§ verliebt wie unser Bauamtsleiter...der meinte auch gleich- NE, geht gar nicht. Der hat aber auch noch nie was von einem Waldkindergarten gehört. Nun würden wir gerne wissen, welchen korrekten Weg wir hier gehen müssten, bzw. müssten doch eigentlich div. Ausnahmen für unser Problem greifen, egal was die Herren sagen?

Antwort: Zunächst mal haben „die Herren“ völlig recht. Nach §35 haben Sie kein Recht, Ihr Vorhaben durchzuführen, zumindest auf den ersten Blick. Als das Baugesetzbuch (BauGB) geschrieben wurde, gab es noch keine Waldkindergärten.
27. Dec 2008  Comments [0] | Email | Nach oben
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Daemmung Erdgeschossboden

Frage: zu folgendem Sachverhalt würde ich gerne Ihre geschätzte Meinung hören: Wir haben ein Haus Bj. 69 erworben, das einen Kriechkeller hat. Der Keller ist etwa 1,30 Meter hoch und hat keine Betonsohle, sondern nur festgestampfte Erde. Er ist insoweit trocken, als das kein Wasser darin steht, jedoch scheint die Luftfeuchtigkeit relativ hoch. Die Wände sind aus KS gemauert und trocken. Die Decke besteht aus Fertigteilen (sog. Kaiserdecke). Die Wände des Hauses bestehen aus zwei Schichten 11,5 cm mit einer Hohlschicht, die noch mit Dämmmaterial gefüllt werden soll. Nun zu unserem Vorhaben: Um beim Fußbodenaufbau Höhe zu sparen zu können, möchten wir die Kellerdecke isolieren. Als Material sollten PUR-Platten zum Einsatz kommen, wie sie auch für Flachdächer verwendet werden - mit Mineralvlies kaschiert und damit diffusionsoffen. Das Rockwool-Produkt Planaroc scheidet aus, weil wir den Raum unter der Isolierung noch als Installationsebene verwenden möchten und PUR geringere Stärken ermöglicht. Andere extrudierte Materialien sollten es nicht sein wegen FCKW etc., Glasschaumplatten sind zu teuer.

Soweit die Überlegungen zur Materialauswahl, nun noch drei weitere Fragen:

1. Welchen U-Wert sollten wir überhaupt anstreben? Was ist ein sinnvoller Wert für so ein Gebäude?

2. Wie geht man mit der Kältebrücke um, die durch die Verbindung von Kellerdecke und Außenwand entsteht?

3. Ist es sinnvoll, die oberen 60 cm der Außenwände des Kellers ebenfalls mit den PUR-Platten zu isolieren?

Im voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen. Ihre Seite ist übrigens das Beste, was ich bislang zu diesem Themenkreis gefunden habe.

Antwort: Sie können bei diesem Vorhaben schon PUR-Platten verwenden. Diffusionsoffen sind diese allerdings nicht, ob nun mit Mineralvlies kaschiert oder nicht. Müssen sie aber in diesem Fall auch nicht sein.
26. Dec 2008  Comments [1] | Email | Nach oben
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Unbeheizten Dachboden daemmen

Frage: ich möchte einen nicht-ausgebauten, nicht-geheizten Dachboden dämmen. Ich plane 140 mm Dämmstoff zwischen die Sparren, aber ohne innenliegende Folie. Geht das ohne Folie?

Antwort: Prinzipiell ist natürlich der Einbau einer Dampfbremse unterhalb der Dämmschicht schon ratsam.
24. Dec 2008  Comments [0] | Email | Nach oben
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Aufbau fuer Blechverkleidung

Frage: wir planen einen Um- und Anbau an eine bestehendes Gebäude Bj. 1978 mit Holzständerkonstruktion. Der Anbau erhält ein Pultdach mit Sichtbalkendecke und Stehfalzblech. Unser befreundeter Dachdecker bevorzugt den folgenden Dach bzw. Wandaufbau (jeweils von innen nach außen). Dach: 22mm Profilholzverschalung, 22mm OSB Platten (wegen Aussteifung der Dachscheibe), Dampfbremse, 2x80mm Holzfaserdämmplatten WLG 040, 4mm Schutzfolie, 40x60mm Konterlattung, 24mm Holzschalung, 0,8mm Stehfalzblech Wand: 12,5mm GK, 22mm OSB mit verklebten Stoßstellen, 60mm Installationsebene mit 60mm Holzfaserplatten WLG 040, 120mm Gefachdämmung Holzfaserplatten WLG 040, 15mm OSB zur Aussteifung der Ständerkonstruktion, 100mm druckfeste Holzfaserdämmung, Konterlattung im Querverbund 2x 40x60mm als Hinterlüftung, 24mm Holzverschalung, 0,8mm Stehfalzblech Sind diese beiden Systeme in Bezug auf den Taupunktverlauf und den Aufbau zu empfehlen? Oder sind andere Aufbauten besser geeignet.

Antwort: Dieser Aufbau ist in Ordnung, bis auf die 4mm Schutzfolie im Dachbereich.
24. Dec 2008  Comments [1] | Email | Nach oben
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