Planziegel Mauerwerksmasse

Frage: ich möchte Bezug nehmen auf Ihren Beitrag zu den Mauerwerksmaßen. Hierzu habe noch folgnde Fragen: 1) Gelten diese Maße auch für die Planung mit Planziegeln (Abmessungen b x t x h =24,8cm x 36,5cm x 24,9cm)? Bei Planziegeln hat man ja keine 1cm dicke Stoßfuge. Lt. Ziegelhersteller gibt es bei Planziegeln im Stoßbereich keine Mörtelfuge bzw. Dünnbettfuge. Die Ziegelbreite beträgt 24,8cm. Ich würde da mit 25cm rechnen, die fehlenden 2mm ist sicher die Rohbautoleranz (also 1mm auf beiden Seiten), da die Planziegeln sicher nicht press aneinader liegen. Gilt dies dann auch analog für Fenster? Also statt z.B. Öffnungsmaß 1,01 x 2,26 plane ich mit 1,00 x 2,25m? Bei der Höhe rechnet man mit 25cm. Das würde passen, denn die Ziegelhöhe beträgt 24,9cm + 1 cm Dünnbettmörtel = 25cm. 3) Gibt es bei den Innenwänden auch Berechnungsformeln? Ich gehe derzeit davon aus, dass es für die Planung der Innenwände keine solchen Formeln gibt. Im Innenbereich plant man die Wände so, dass es am besten passt? Für Türen gelten natürlich die Normaße 63,5cm, 76cm, 88,5cm, 1,01cm. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir da weiterhelfen. Im voraus vielen Dank

Antwort: Für die Höhe einer Türöffnung ab Rohfußboden werden Sie auch weiterhin z.B. 2,26m haben, da die erste Lage der Ziegel auch auf einer Mörtellagerfuge von 1cm liegt.
10. Jul 2010  Comments [1] | Email | Nach oben
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Betondecken in Holzhaus

Frage: Kann man in einem Holzständerbau Betondecken einziehen?

Antwort: Es ist zwar nicht unbedingt üblich, aber es geht, wie Sie z.B. unter folgendem Link sehen können:
09. Jul 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Bruchsteinmauer verfestigen

Frage: Hallo ich saniere grade eine alte hofreide die über 50 jaher lehr stand, und habe mit dem alten schwienstall angefangen nun meien frage die eine aussenwand von dem stall ist aus bruchsteien 60 cm dick und teilweiße von ratten und mäusen ausgehölt ich wollte die wand von innen einschallen und mit beton ausgissen um die wand festzubekommen und sie danach verputzen zu können, kann man das so machen oder sind da besonder sachen zu beachten ?

Antwort: Ich bezweifle, dass Sie die Wand damit festbekommen, bzw. dass sich der Beton ausreichend mit dieser verbindet.
30. Jun 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Anbau Obergeschoss

Frage: ich plane einen Anbau im Obergeschoss eines Zweifamilienhauses. Der Anbau soll vor die Giebelwand gebaut werden und eine Größe von 7x2m (breite/tiefe)haben. Die Bodenplatte soll aus Beton und die Wände aus Leichtbausteinen gefertigt werden. Da im Erdgeschoss keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden, wird der Anbau auf Pfeilern stehen. Nun meine Frage, ist es ratsam den Anbau komplett auf Pfeiler vor das haus zu bauen oder ist es besser eine Seite am Haus zu befestigen und nur die andere Seite auf Pfeiler zu stellen? (Statik, Rissbildung am Altbestand, Kältebrücken...?) Im Erdgeschoss befinden sich auf der 7m Giebellänge zwei Fenster, 1,30m und 2,50m breit. Das Mauerwerk besteht aus Rohrgittersteinen und die Erdgeschossdecke ist aus Beton. Das Haus ist voll Unterkellert. Zum Haus führt eine Gasleitung. Wie nah darf man mit einem Fundament an diese Gasleitung heran gehen? Ich hoffe, das ich mich einigermaßen Verständlich ausgedrückt habe und bedanke mich schon einmal im voraus führ Ihre Mühe

Antwort: Sie müssen den Anbau ja mit dem Bestand verbinden. Ob Sie dann vor der bestehenden Außenwand Stützen benötigen oder die neue Decke an den Anbau anhängen können, berechnet Ihnen Ihr Statiker.
05. May 2010  Comments [1] | Email | Nach oben
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Anbau Fundamente

Frage: Ich möchte gerne an meinen Haus einen Anbau bauen in der Größe von 4*5 m.Der Architekt meinte da meine Nachbarin an Ihren Anbau einen Keller hat müsste Ich das auch da die Grundstücke sehr eng nebeneinander liegen und Er davon ausgeht das die Baugrube sich zum Teil auch auf meinen Grundstück befunden haben muss.( Der Anbau wurde in den 60er Jahren erstellt)Meine Frage ist das richtig oder könnte Ich nur den Boden verdichten ? Die Terasse liegt auch ca. 60 cm tiefer als das Wohnzimmer an dem der Anbau entstehen soll.

Antwort: Den Boden einfach nur zu verdichten wird nicht funktionieren. Sie müssen mit den Fundamenten für den Anbau schon bis auf den gewachsenen Boden hinunter.
21. Mar 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Wasserbett auf Kaiserdecke

Frage: wir haben uns ein Haus gekauft und möchten für das Schlafzimmen ein Wasserbett kaufen. Unter dem Schlafzimmer befindet sich das Badezimmer. Nun meine Frage: Die Decke des Badezimmers ist eine Kaiserdecke, würde diese ein Wasserbett aushalten? Für eine Antwort bin ich dankbar.

Antwort: Was eine bzw. Ihre Decke trägt kann ich Ihnen von hier aus beim besten Willen nicht sagen.
05. Jan 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Ueberstand Mauerwerk

Frage: wenn eine 30cm Kellerwand aus Beton ist und außen 6 cm isoliert ist, darf dann die darüberligende 36,5 cm Porotonplanziegel-Außenwand nach außen über die Isolierung überstehen? Sie würde dann 6,5cm über die betonierte Kellerwand bzw. Kellerdecke überstehen.

Antwort: Das darf sie nicht nur, das sollte sie auch, um die Perimeterdämmung zu überdecken. Das ist üblich und völlig in Ordnung.
29. Aug 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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Statik Spitzboden

Frage: Meine Frage betrifft die Statik, die für einen ausbaufähigen Spitzboden einer zweigeschössigen Stadtvilla notwendig ist. Wir bauen ein Zwei-Familien-Haus mit einem Walmdach, das eigentlich fast ein Zeltdach ist (First ist nur 1 m lang), mit der Neigung von 30°. Das Haus hat die Außenmaße 10x11m, die Außenwände in den beiden Geschossen sind aus 36,5 cm Poroton-Steinen. Nun wurde bei uns ein Dachstuhl errichtet, der entgegen der Vereinbarung mit unserem Generalunternehmer für Ausbau nicht geeignet ist. Unser Bauleiter hat von deren Vertragsabwickler diese Information angeblich nicht erhalten und deshalb weder die erforderliche Statikberechnungen in Auftrag gegeben noch die Zimmerer darüber informiert, dass unterm Dach ein Wohnraum entstehen soll. Dementsprechend fehlt die erforderliche Statik, weshalb uns heute nach zehntägigem Baustopp mitgeteilt wurde, dass es wohl überhaupt nicht möglich wäre, den Spitzboden ausbaufähig zu machen. Am Montag werden wir aber nochmal vor Ort nach einer Lösung gemeinsam suchen. Hier noch die Einzelheiten: - keine tragenden Wände im OG (nur 11,5 cm Poroton-Steine) und die, die wir haben, verlaufen nicht sehr glücklich: wir haben einen 4,30 x 10,27 m offenen Raum; - im EG verläuft allerdings quer unter diesem Raum durch das ganze Haus die tragende Wand 17,5 cm (jedoch nicht gerade, sondern einmal rechtwinklig um 0,8 m versetzt), - außerdem haben wir im EG noch einen 2 m tiefen Fassadenrücktritt in der Mitte der 10m langen Wand, daran knüpft eine Schallschutzwand aus weißem Stein 17,5 cm, sie verläuft parallel zur versetzten tragenden Wand ; - kein Keller. Nun endlich zu meiner Frage: Gibt es wirklich keinen Weg, die Last abzufangen, auch wenn er kostspieliger und umständlicher wäre, mögllichst ohne Errichtung von Stützen im OG? Gibt es eine Dachform, die zur Lastübertragung auf die Außenwände am besten geeignet ist? Wir sind für jede Dachform offen, die uns die Nutzung des Dachraums erlaubt. Wie wäre es z.B., wenn man aus dem Dach ein richtiges Walmdach mit der Firstlänge von 6 m baut - dann würde doch genug Freiraum in der Mitte offen bleiben? Oder ein Pultdach, das nur über der Hälfte des Obergeschosses errichtet wird, und über der anderen Hälfte eine Dachterrasse? (Ich bitte gleich um Entschuldigung, wenn die Vorschläge absolut dämlich sind) Sie sehen, dass wir von alldem keine Ahnung haben und ziemlich verzweifelt sind. Wenn wir aber am Montag unseren Bauunternehmern nichts entgegenhalten können, wissen wir wirklich nicht weiter. Ich hoffe, dass unser Anliegen nicht allzu umständlich ist, und bin Ihnen für jede Antwort sehr dankbar.

Antwort: Das tut mir jetzt wirklich sehr leid, dass die Antwort wahrscheinlich viel zu spät kommt. Bei uns werden die Fragen chronologisch nach ihrem Eingang beantwortet. Da wir das in unserer Freizeit tun, kann dies aber schon etwas dauern.
11. Jul 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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