Schuppen im Aussenbereich versetzen

Frage: ich besitze eine Schuppen im Außenbereich und möchte diesen auf der selben Gemeinde Gemarkung vom Standort X zum Standort Y verlegen. Ist dies obwohl ich keine sogenannte landwirtschaftliche Privilegierung mehr besitze möglich oder hat ein einmal errichteter schuppen nur das "Recht" auf dem Ort zu stehen auf dem er gebaut wurde?

Antwort: Da werden Sie wahrscheinlich schlechte Karten haben, zumindest wenn der Schuppen die in Ihrer Landesbauordnung enthaltenen Grenzen für verfahrensfreie Vorhaben im Außenbereich überschreitet.
11. Apr 2009   | Email | Nach oben
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Keller Vollgeschoss

Frage: Ich möchte in Baden-Württemberg ein bestehendes Haus um einen Anbau aufstocken. Es steht in einem Gebiet, in dem max. zwei Vollgeschosse zulässig sind. Es besteht aus drei Geschossen und ist in einen Hang gestellt. Das unterste Geschoss ist dreiseitig eingegraben (< 1.40m im Mittel sichtbar) auf der talseitigen Strassenseite jedoch wegen künstlich verändertem Geländeverlauf frei sichtbar (horizontaler Stellplatz/Zufahrt). Das oberste Geschoss ist als Staffelgeschoss (ca.2/3 m2 des mittleren Geschosses) ausgebildet. Wenn man die dreiseitig eingegrabenen Wände des Kellergeschosses betrachtet, so ist das Geschoss grösstenteils eingegraben. Der theoretische "natürliche" Geländeverlauf an den strassenseitigen Gebäudeecken liesse weniger als 1.40m des Kellersgeschosses sichtbar (Linie Schnitt Gebäudeecke/Terrain); sichtbar ist jedoch wegen des Geländeversprung an diesen Gebäudeecken (horizontale Zufahrt) das komplette Kellergeschoss. Handelt es sich bei diesem "Kellergeschoss" hierbei um ein nicht anrechenbares Geschoss oder etwa um ein Vollgeschoss?

Antwort: Hier nun erstmal die Definition von Vollgeschossen aus der Landesbauordnung (LBO) Baden-Württemberg:
11. Apr 2009   | Email | Nach oben
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Zinkrohre durchspuelen

Frage: ich besitze ein zwei Familienhaus mit Zinkwasserleitungen Baujahr 1969. Diese Wasserleitungen haben sich sehr zugesetzt. Morgen kommt die Firma RZ, die Zinkrohre mit einem Mittel spült bis sie offen sind. Mein Sanitärfachmann hält nichts davon, ich möchte Sie nach Ihrer Meinung fragen, vielleicht wissen Sie etwas darüber.

Antwort: Als Übergangslösung können Sie die Rohre schon durchspülen lassen. Allerdings korrodieren die Zinkrohre durch die Kalkablagerungen auch und mit dem Entfernen der Ablagerungen lösen Sie das Problem nicht wirklich sondern verschieben es allenfalls etwas. Wenn Ihnen nicht nach oder beim Durchspülen ein Rohr undicht wird.
11. Apr 2009   | Email | Nach oben
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Setzungsprobleme Blockhaus

Frage: wir haben vor fast genau sieben Jahren ein Holzhaus bezogen. Das EG besteht aus einer Blockwand mit 10 cm Dämmung dahinter und 2 Zentimeter Holzverschalung zu den Wohnräumen. Die Balken sind kammergetrocknet, verleimt, außen in Lärche, innen Fichte. Das DG ist in Holzständerbauweise errichtet. Das Problem: Zwischen den Fugen der einzelnen Balken im EG bilden sich seit etwa zwei Jahren verstärkt Fugen, erst auf der Süd-, mittlerweile auch auf der Ostseite des Hauses. Die Fugen sind im Süden bis zu einen Zentimeter breit. Erste Ferndiagnose der Herstellers: Beim Innenausbau sollen Gewerke mit der Blockwand verbunden worden sein, die sich dadurch nicht habe richtig setzen können. Ein Zimmermann, der mit dem Bau nichts zu tun hatte, sagt, die Erklärung sei Unfug, weil dann Schäden im Haus (zerrissene Fließen, gerissene Leitungen etc) zu sehen sein müssten. Die gibt es aber nicht. Zweite Erklärung der Firma nach einem Ortstermin: Fichte und Lärche haben unterschiedliches Setzverhalten. Während außen die Lärche stärker schwindet, senkt sich innen die Fichte nicht in dem Maße mit. Angeblich sollen die Fugen, die bis zur ersten Nut gehen, kein Problem für das Haus sein. Das Gebäude ist gut gegen Schlagregen geschützt. Warum das Problem jetzt verstärkt auftaucht, kann mir bisher niemand beantworten. Eigentlich sollte die Setzung ja nach der ersten Heizperiode, spätestens nach zwei, drei Jahren abgeschlossen sein. Wir sind mittlerweile einigermaßen ratlos: Was ist die Ursache, sind die Fugen ein Problem, und wenn ja, was kann man gegebenenfalls tun, um die Substanz des Hauses nicht zu gefährden. Für eine Hilfe, bzw. auch einen Ansprechpartner in der Nähe (wir wohnen im Landkreis Lindau) wären wir Ihnen sehr dankbar.

Antwort: Der Zimmerer hat völlig recht. Diese Aussage ist Unfug. Genauso wie die zweite Erklärung.
11. Apr 2009   | Email | Nach oben
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Rundbogendach fliegender Bau

Frage: ich hätte eine, für Sie wahrscheinlich ganz einfache, Frage bezüglich LBO - BW, genauer "fliegende Bauten". Die Frage ist, ob ein Rundbogendach (stehender Halbkreis) einer anderen bzw. welcher Berechnung der Dachfläche unterliegt. Ab welcher Höhe des Kreisbogens zählt die Fläche zum Dach? Außerdem ergibt sich daraus die Frage wie groß ich ein Rundbogendach bauen darf, sodass es noch "nicht genehmigungspflichtig" ist. Gilt hier ebenfalls die Begrenzung von 5m Höhe?

Antwort: Ich verstehe Ihre Frage nicht ganz.
11. Apr 2009   | Email | Nach oben
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Dampfbremse Spitzboden

Frage: ich möchte in unserem EFH (Baujahr 2006) den Spitzboden isolieren und auf den Kehlbalken einen Fußboden aus Rauspund herstellen. Meine Frage ist nun, ob ich die Dampfbremse von der Dachschräge unter dem Rauspund weiterführen muss (mit entsprechender Verklebung der überlappenden Bahnen), um eine luftdichte Hülle herzustellen oder ob ein Anschluss der Dampfbremse auf dem Rauspund möglich ist. Auf Grund des Abstandes zwischen den Kehlbalken von bis zu 99 cm will ich Rauspund mit einer Stärke von 285 mm verwenden. Der bisherige Aufbau des Fußboden vom OG zum Spitzboden ist wie folgt: 1. Gipskartonplatte (Wohnraume Dachgeschoss) 2. Installationsebene 3. Dampfbremsfolie 4. Kehlbalken 5. 240mm Mineralwolle WLG 040 Dämmung zwischen den Kehlbalken Das bisher nicht gedämmte Dach im Spitzboden hat eine diffusionsoffene Unterspannbahn. Die Isolierung des Daches soll mit 240mm WLG 040 Mineralwolle erfolgen.

Antwort: Auf keinen Fall sollten Sie die Dampfbremse unter dem Rauspund weiterführen. So würden Sie ja die Dämmung der Kehlbalkenlage beidseitig, also auch auf der kälteren Seite, mit einer Dampfbremse einpacken.
11. Apr 2009   | Email | Nach oben
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Waschraumdecke daemmen

Frage: vorab möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich ihr Forum hier sehr interessant finde, und ich bisher schon viele gute Informationen gewinnen konnte. Dafür vielen Dank. Nun zu meiner Frage: Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus (Bj. 70er Jahre). Meine Whg befindet sich im EG und unter meinem Wohnzimmer befindet sich direkt der Wäschetrockenraum von dem Gebäude. Sprich, eine, meiner Meinung nach, sehr hohe Feuchtebelastung durch die ausdampfende Feuchte der Wäsche. Hier im Haus wird es leider so gehalten, dass die Fenster in dem Wäscheraum immer auf "kipp" gestellt sind und die Heizungen aus sind, was natürlich zu einem nur beschwerlichen Trockenvorgang der Wäsche führt. Mein spezielles Problem ist nun aber, dass dieser Raum, und somit mein Wohnzimmerfußboden, in den Wintermonaten sehr kalt ist. Was gibt es für techn. sinnvolle Möglichkeiten die Decke des Waschraumes zu dämmen? Ich kann nur vermuten dass sich die bestehende Schichtenfolge wie nachstehend zusammensetzt: von oben nach unten: Laminatboden Trittschalldämmung Estrich vermutl. Wärme-bzw.Trittschalldämmung vermutl. Trennfolie Stahlbetondecke Wo kann es momentan und später zu Feuchteproblemen innerhalb des Bauteiles kommen? Wenn ich davon ausgehe, dass momentan in dem Wäscheraum, durch die hohe Luftfeuchtigkeit, ein, im Vergleich zu meinem Wohnraum, höherer Luftdruck herrscht, müsste doch eine Menge Wasserdampf durch Diffusion sich zumindest bis zur Dämmung unter dem Estrich vorgearbeitet haben und sich dort evtl. ansammeln. (Oder sehen Sie dieses eher als unproblematisch?) Wenn dies aber nun der Fall ist, kann die Feuchtigkeit überhaupt wieder austrocknen? Nach oben? Wenn man nun die Decke dämmt. Dann aus Steinwolle? Wegen Brandschutz? Muss man dann auch Wäscheraumseits eine Dampfsperre anbringen, um die Dämmung vor der Wäschefeuchte zu schützen? Und wenn ich dieses so durchführe, kann es dann sein, dass der bisher eindiffundierte Wasserdampf dadurch eingesperrt wird, und sich nun ständig im Bauteil befindet? Oder muss er sich dann, wenn nach unten dicht ist, einen Weg nach oben suchen? Wird dann evtl. mein Parkettboden nass? Ich hoffe dass meine Ausführungen so einigermaßen verständlich waren. Und ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar für Informationen. Viell. kann ja auch ich mal behilflich sein ;) Bis dahin, vorab vielen Dank, und herzlichste Grüße

Antwort: Wegen dem Wasserdampf aus der Raumluft brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Der kommt nicht durch die Betondecke und Ihr Parkett bleibt trocken.
11. Apr 2009   | Email | Nach oben
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Friseursalon in Wohngebiet

Frage: ich bin selbstständiger, alleinarbeitender friseurmeister und mein wunsch ist es, in einer grossen wohnung einen teil abzuteilen und diesen teil als gewerbl. raum zu nutzen. solch ein objekt habe ich jetzt gefunden. es ist ein altbau der jahrhundertwende, mit holztreppen im 1.OG. es befindet sich kein balkon an der wohnung. die wohnung ist durch 2 eingänge über ein treppenhaus begehbar.es befindet sich nur eine toilette in der wohnung. eine front des hauses zeigt zur hauptstrasse, die andere seite auf einen einzelhandel-parkplatz. es muss doch eine möglichkeit geben dort ein gewerbe aufzumachen! das heisige bauamt (nach tel. auskünften) ist sehr stur. aber es muss doch sowas wie eine ausnahme geben! bitte helfen sie mir!

Antwort: Zunächst mal sollten Sie auf Ihr Baurechtsamt gehen und Einsicht in den Bebauungsplan nehmen.
11. Apr 2009   | Email | Nach oben
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