Putz unter Holzfassade

Frage: Ich möchte eine Bretterverschalung auf unser noch noch nicht verputztes Haus aus Bims-Leichtbeton-Mauersteinen montieren. Muss das Mauerwerk erst noch verputzt werden, ehe die Bretterschalung angebracht werden kann bzw. wie muss ich mir eine kostengünstige und gleichzeitig sinnvolle Aufbauweise vorstellen?

 

Antwort: Wenn Sie keine Außendämmung mit winddicht verklebter Fassadenbahn darüber anbringen wollen, so sollten Sie das Mauerwerk schon mit einem Grundputz versehen lassen, um die Winddichtigkeit herzustellen.

 

Eine Außendämmung wird sicher nicht kostengünstiger sein, sinnvoll kann sie es aber schon sein, zumindest längerfristig. Lassen Sie sich das von demjenigen, der Ihnen Ihren EnEV-Nachweis erstellt hat, mal durchrechnen.

 

Hinweise zum Aufbau einer Holzfassade finden Sie im gleichnamigen Artikel: Holzfassade.

Frage: (siehe Kommentar unten) Ihre Rückmeldung hat mich sehr gefreut. Ich bin allerdings davon ausgegangen, daß die Winddichtigkeit eines Gebäudes gemäß EnEV dann gegeben ist, wenn die Innen- oder die Außenwand verputzt ist. Bei uns ist die Innenwand verputzt. Um die Windichtigkeit ohne einen zusätzlichen Außenwandputz zu haben müssen selbstverständlich die Durchdringungen des Innenputzes (z. B. Steckdosen) winddicht ausgebildet sein. Sie meinten in Ihrer Antwort, daß entweder ein Grundputz oder eine Unterspannbahn aufzubringen ist, um die Winddichtigkeit zu gewährleisten.

 

Könnten Sie zu diesen Annahmen bitte kurz Stellung nehmen.

 

Vielen Dank im Voraus für die abermalige Rückmeldung!

 

Antwort: Sie müssen unterscheiden zwischen der Luftdichtigkeit innen, die Sie durch den Innenputz erhalten, und der Winddichtigkeit außen, von der ich sprach.

 

Was hilft es Ihnen, einen gut dämmenden Stein für Ihre Außenwand zu verwenden, wenn Sie dann infolge fehlender Winddichtigkeit auf der Außenseite diese Dämmwirkung durch offene Fugen wieder zu mindern? Daher muss Ihre Wand nicht nur luftdicht von innen, sondern auch winddicht von außen sein.

25. May 2010  Comments [2] | Email | Nach oben
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marco kerner
Thursday, 27 May 2010 11:47
Sehr geehrter Herr Schelzel,

Ihre Rückmeldung hat mich sehr gefreut. Ich bin allerdings davon ausgegangen, daß die Winddichtigkeit eines Gebäudes gemäß EnEV dann gegeben ist, wenn die Innen- oder die Außenwand verputzt ist. Bei uns ist die Innenwand verputzt. Um die Windichtigkeit ohne einen zusätzlichen Außenwandputz zu haben müssen selbstverständlich die Durchdringungen des Innenputzes (z. B. Steckdosen) winddicht ausgebildet sein. Sie meinten in Ihrer Antwort, daß entweder ein Grundputz oder eine Unterspannbahn aufzubringen ist, um die Winddichtigkeit zu gewährleisten.

Könnten Sie zu diesen Annahmen bitte kurz Stellung nehmen.

Vielen Dank im Voraus für die abermalige Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen

Marco Kerner
Gowlland
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