Keller auf Grenze

Frage: wir stehen noch ganz am Anfang einer Planung für ein EFH in Köln und haben (noch) Fantasien im Kopf. Da das Grundstück mit 15 Meter nicht sehr breit ist, haben wir überlegt, ob wir den Keller nicht größer als das Haus machen könnten. Das Haus wird maximal 11 Meter hoch, 9 Meter Breit und ca. 13 Meter lang. Rechts 3-Meter-Garage, links 3-Meter-Carport. Idee ist nun den Keller bis zur einen Grundstücksgrenze um 3 Meter zu verbreitern (also 12x13 Meter). Bekommt man sowas genemigt? Alternativ würde der Keller Richtung Garten um 4,5 Meter verlängert werden (also 9x17,5 Meter). Müssen die tragenden Außenwände des Hauses direkt über tragenden Wänden im Keller sein? Raumgrößen wären damm im Keller nicht besondes groß. Wenn man die Garage unterkellern dürfte, könnte man den Raum unter der Garage als Werkstatt nutzen und einen Deckendurchbruch zur Garage machen, so dass von unten am Fahrzeug gearbeitet werden könnte? Also eine verschließbare Öffnung von 1,2 x 2 Metern. Vermutlich bräuchte man dann auch einen Ölabscheider, was den Kostenrahmen sprengen dürfte, oder?

Antwort: Was Ihren Kostenrahmen sprengen würde, das kann ich beim besten Willen nicht beurteilen. Wenn Sie in der Werkstatt einen Bodenablauf einbauen wollen, dann bräuchten Sie wohl einen Ölabscheider.

 

Den Keller größer als das Haus machen können Sie schon, wenn Sie wirklich einen so großen Keller brauchen. Wenn Sie unter den Außenwänden des EGs im Keller keine tragenden Wände gebrauchen können, kann man das mit Unterzügen machen. Das berechnet Ihnen Ihr Statiker.

 

Nun zur Genehmigung. Von den Abstandsflächen her ist das kein Problem. Diese gelten für oberirdische Gebäude. Ob Sie mit dem Keller etwaig vorhandene Baugrenzen überschreiten dürfen, erfahren Sie auf Ihrem Baurechtsamt oder beim Lesen des Textteils Ihres Bebauungsplans.

07. Jan 2011  Comments [6] | Email | Nach oben
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Rene Fahr
Saturday, 15 January 2011 14:49
Vielen Dank für die Antwort. Mitlerweile haben wir uns örtlich informiert:

"Wenn der Keller unter der Geländeoberkannt liegt, löst dieser keine Abstandsflächen aus. Denn nur Gebäudeteile über der Geländeoberfläche können Abstandsflächen auslösen. Somit ist der Keller in den 3 m Grenzabstand nur zulässig, wenn dieser unter der Geländeoberfläche liegt und sich innerhalb des Baufensters befindet.
Bitte beachten Sie zudem, dass dieser Teil des Kellers auf die GRZ anzurechnen ist."

Eine tragende Wand direkt unterhalb der Außenmauer des EG ist vorgesehen.

Folgender Punkt ist für mich noch nicht so ganz klar: Soweit ich weiß ist eine Garage im 3m Grenzabstand zulässig. Die Garage muss aber eine Garage zum Abstellen eines Fahrzeuges sein. Wird diese "zweckentfremdet", indem z.B. so ein Deckendurchbruch in den Keller, o.ä. durchgeführt wird, so könnte man doch behaupten, dass die Garage keine mehr ist, sondern eine Werkstatt. Damit wäre dieser Gebäuteteil eben nicht mehr im 3m Grenzabstand zulässig, oder? Offenbar geht man davon aus, dass die Möglichkeit in einer Garage am Auto zu arbeiten dazu führt, dass Werkstattkrach entsteht, der eben nicht Grenznah sein darf. Ich frage mich, ob das so richtig ist...

Ein Loch (0,9m x 2m)in der Decke des Kellers (bzw. im Boden der Garage) müsste z.B. mit Unterzügen sicherlich so konstruiert sein, dass weiterhin ein Auto überhalb des Loches abgestellt werden kann. Dazu fragen wir unseren Statiker. Zum Verschließen ist natürlich ein befahrbarer Deckel aus Stahl mit entsprechender Dichtung und Wärmeisolation notwendig.
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