Aufsteigende Feuchte

Frage: ich bewohne seit meiner Geburt ein altes ehemaliges Dorfschulgebäude in Norddeutschland aus dem Jahre 1846. Inzwischen gehört das Haus meinen Geschwistern und mir, wir wollen das ganze nach und nach durchrenovieren um es hernach als Wochenendhaus zu nutzen. Die letzten "größeren" Arbeiten fanden 1976 statt. Die Außenwandstärke beträgt etwa 45cm. Der Sockel des Außenwand besteht aus großen behauenen Natursteinen (jeweils ca. 1m breit und ca 25cm hoch). Wir haben festgestellt, dass die Innenseite der Außenwände im unteren Bereich feucht ist. Dies hat uns überrascht, da wir eigentlich davon ausgingen, dass der Natursteinsockel das Thema aufsteigende Feuchte eigentlich vermeiden sollte, oder? Oder war es damals üblich, dass die innere Mauer nur direkt auf Stampflehm o.Ä. gesetzt wurde? Was sollten wir jetzt tun, um die Wände etwas trockener zu bekommen? Oder sollten wir damit einfach leben? Ich meine, das war jetzt ja vermutlich schon 160 Jahre lang so... Das Haus ist -Überaschung!- nicht unterkellert. Vielen herzlichen Dank!!

Antwort: Das Thema Mauerwerkstrockenlegung und aufsteigende Feuchte wird sehr kontrovers diskutiert. Bis hin zur Auffassung, dass es aufsteigende Feuchte gar nicht gibt.
10. Jul 2010  Comments [2] | Email | Nach oben
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Betondecken in Holzhaus

Frage: Kann man in einem Holzständerbau Betondecken einziehen?

Antwort: Es ist zwar nicht unbedingt üblich, aber es geht, wie Sie z.B. unter folgendem Link sehen können:
09. Jul 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Verzicht auf Perimeterdaemmung

Frage: Jetzt bin ich aber etwas verwirrt. Ich komme gerade von meinem Architekten bezüglich Bauplanung. Wir sind kurz vor dem Bauantrag und bis auf einige Details durch mit der Vorplanung. Der Keller war bis jetzt eine Nebensache die noch nicht richtig besprochen wurde, außer das dieser ohne Heizung bleiben soll. Da ich in diversen Zeitungen und Internetauftritten von der Selbstverständlichkeit einer Perimeterdämmung gelesen habe, bin ich doch jetzt etwas verunsichert, da mein Architekt sich gegen diese ausgesprochen hat. Das Problem ist, dass ich seine Begründung gut nachvollziehen kann. Seine Argumentation: Die EnEV berücksichtigt die Dämmung des beheizten Wohnraums, d.h. es ist wesentlich sinnvoller die Kellerdecke zu dämmen um das Volumen des Raums zu reduzieren und den beheizten Bereich zu kapseln. Eine Perimeterdämmung hat somit keinen Einfluss auf die Berechnung zur EnEV bei einem unbeheizten Keller. Fazit: kostet nur Geld. Vielen Dank für Ihre Ansichten.

Antwort: Ganz auf die Perimeterdämmung verzichten können Sie nicht.
09. Jul 2010  Comments [1] | Email | Nach oben
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WDVS Fachwerkhaus

Frage: Ich habe nun schon viel gelesen, aber noch keine direkte Antwort auf mein spezielles Problem gefunden. Ich habe die Fassade meines Fachwerkshauses mit einem WDVS vor ca. 1/2 Jahr dämmen lassen. Bei dem WDVS handelt es sich um Polystyrol, aber in einer angeblichen diffusionsoffenen Variante (µ=10). Leider musste ich jetzt feststellen, dass die Platten nur mit Klebepunkten befestigt wurden und die umlaufende Randwulst fehlt. Dies fiel mir am Anschluss zum Dachksten auf, bei dem ich hinter die Dämmplatten schauen konnte. Des weiteren kommt dazu, dass die Abstände zwischen Dämmplatte und Wand teilweise 8 cm beragen. Die bauausführende Firma will jetzt den oberen Abschluss mit WDVS Schaum ausschäumen und damit eine stehende Luftschicht hinter den Platten erreichen. Was halten Sie davon? Ist damit die Wärmedämmung gegeben? Wie verhält es sich mit Kondensation (Ich habe sowohl beheitzte, als auch unbeheizte Räume entlang einer Wand)? Für Ihre Ausführungen danke ich Ihnen im voraus.

Antwort: Ich halte prinzipiell nichts davon, gerade ein Fachwerkhaus mit einem relativ dampfdichten WDVS zu überziehen, wie Sie hier in mehreren Artikeln nachlesen können.
30. Jun 2010  Comments [2] | Email | Nach oben
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Bruchsteinmauer verfestigen

Frage: Hallo ich saniere grade eine alte hofreide die über 50 jaher lehr stand, und habe mit dem alten schwienstall angefangen nun meien frage die eine aussenwand von dem stall ist aus bruchsteien 60 cm dick und teilweiße von ratten und mäusen ausgehölt ich wollte die wand von innen einschallen und mit beton ausgissen um die wand festzubekommen und sie danach verputzen zu können, kann man das so machen oder sind da besonder sachen zu beachten ?

Antwort: Ich bezweifle, dass Sie die Wand damit festbekommen, bzw. dass sich der Beton ausreichend mit dieser verbindet.
30. Jun 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Aufbau Wand Haas-Fertighaus

Frage: wir möchten in einem Haas-Fertigkhaus Bj 2001 in eine Wand zu einer Abstellkammer eine Art größere Durchreiche machen. Die Wand soll nicht entfernt werden. Ich denke sie ist nicht tragend. Wie ist so eine Wand aufgebaut?.

Antwort: Ich habe mich einmal über die Firma im Netz schlaugemacht. Es handelt sich wohl um ein ganz normales Holzständer-Fertighaus, von noch nicht allzu fernem Baujahr.
27. Jun 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Lueftungsquerschnitt

Frage: Sie schreiben bei Holzfassade: Hinterlüftung mind. 30 mm Warum min. 30? Gilt für hinterlüftete Holzschalung im Innenbereich weniger als 30?

Antwort: Für eine funktionierende Hinterlüftung brauchen Sie eben einen gewissen Querschnitt. Nach Abzug des geschlossenen Anteils der Lüftungsgitter ist dieser erst mit einer Tiefe der Hinterlüftungsebene von min. 30mm gegeben.
27. Jun 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Tragende Wand, die Xte

Frage: wir möchten in unserem Haus eine (wahrscheinlich) tragende Wand entfernen. Dazu habe ich zwei Fragen: 1. Woran kann ich im Grundriss- oder Statikplan erkennen, ob es sich tatsächlich um eine tragende Wand handel? 2. Wenn es sich um eine tragende Wand handelt, wie muss die darüber liegende Decke abgestützt werden? Vielen Dank für Ihre fachkundige Auskunft :-)

Antwort: Zu diesem Thema gibt es auf dieser Seite mittlerweile wirklich genug Artikel.
27. Jun 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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