Keller abdichten

Frage: Sehr geehrter Herr Schelzel ! Vielen Dank für Ihre homepage !! Wir haben verschiedene Keller-Angebote, die sich alle in puncto Kellerabdichtung unterscheiden. Im Erdreich ist kein Grundwasser zu befürchten. Der Lastfall "zeitweise aufstauendes Sickerwasser ist gegeben.Weiße Wanne dürfte also nicht erforderlich sein. Wie würden Sie den Keller vernünftig abdichten ? Reicht ein Mauerwerkskeller mit 4mm Bitumen-Dickbeschichtung (Spachtelung) inkl. Gewebeeinlage. Wenn Betonkeller (d=24cm, Fertigteil-Schalung und mit Ortbeton C25/30 ausgegossen: REicht dann ein zweifacher Bitumenanstrich ? Sollte es trotzdem noch die Bitumen-Dickbespachtelung sein ? Sollte man statt des Bitumen lieber auf Fugenbleche bzw. Bänder im Bereich Sohle/Wand und Wand/Wand setzen ? Wie erforderlich wären Schwindrohre an den Stoßfugen ? Mir ist klar, dass es von außen schwer ist, verbindliche Aussagen dazu zu treffen. Diese erwarte ich auch nicht.Aber mir würde schon reichen, wenn Sie sagen würden, wie Sie den Keller (ohne Gewähr)abdichten würden?

Antwort: Ein Fugenblech ist kein Ersatz für eine außenseitige Abdichtung, sondern ein zusätzlicher Schutz.
29. May 2011  Comments [0] | Email | Nach oben
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Dampfsperre perforieren

Frage: Situation: Altbau 60er Jahre, Holzständerwand, trocken und gut erhalten, nach außen mit einer Dampfsperre (Bitumenbahn) abgedichtet und von außen mit Holz beplankt. Ständerwand ist nun von innen komplett entkernt und die Dämmung soll ausgetauscht werden. Es wird Thermohanf verwendet und nach innen Holzweichfaserplatten mit Funktionsschicht auf Lattenkonstruktion, gefolgt von Lehmoberputz. Dampfsperre müsste eigentlich durch eine diffusionsoffene Folie ersetzt werden, dann müsste aber auch die Außenwand abgetragen werden. Das soll vermieden werden. Kann ich daher die Dampfbremse einfach mit einem Nagelbrett (oder Locheisen) durchgängig perforieren, um den Effekt einer diffusionsoffenen Membran zu erhalten? Wasser in flüssiger From soll ja draußen bleiben, Wasserdampf hingegen diffundieren. Ist diese Diffusion normalerwise biodirektional oder nur in von innen nach außen vorgesehen?

Antwort: Die Diffusion findet von der warmen zur kalten Seite statt, also im Winter auf jeden Fall von innen nach außen. Dies gilt es zu verhindern, da sich sonst im Winter Feuchtigkeit niederschlägt und die Dämmung durchfeuchtet.
29. May 2011  Comments [0] | Email | Nach oben
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Waermebruecke Wanddurchfuehrung

Frage: Hallo, wir möchten gerne nachräglich einen Kaminofen in unserem Haus aufstellen. Dazu wäre event. die Durchführung des Kaminabzugsrohr durch eine Außenwand erforderlich. Stellt eine solche Durchführung eines Edelstahrohrs eine Kältebücke dar? Vorab vielen Dank für Ihre Mühe.

Antwort: Das ist vernachlässigbar. Sowohl das Rohr selbst als auch die Wanddurchführung sind gedämmt.
07. Jan 2011  Comments [0] | Email | Nach oben
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Abstand Doppelhaus

Frage: wir sind gerade dabei unser Haus zu planen und haben ständig neue Ideen. Eigentlich haben wir ein Doppelhausgrundstück gekauft und möchten nun allerdings einen Einfamilienhauscharakter beibehalten. Der Frage bei der Stadt nach einem Verbindungselement wurde zugestimmt. Eigentlich wollten wir die beiden Garagen in der Mitte miteinander verbinden. Jetzt möchte unser Nachbar ganz an die Grenze bauen, da er mehr Platz benötigt. Wir jedoch möchten immernoch den EFH-Charakter beibehalten. Was können wir als Verbidnungelement zwischen die beiden Häuser positionieren. Was wäre, wenn man den Kellerabgang (Garten in den Keller) als Verbindungselement nimmt. Geht das oder braucht man da mehr Grenzabstand. Was würden Sie machen. Wir möchten keine komplette Nachbarverbindung, da wir gern mindesten drei Fenster an der Westseite möchten. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Antwort: Ich weiß nicht, wo Sie wohnen, aber eigentlich sind die Regelungen zu diesem Punkt in allen Bundesländern ähnlich oder gleich.
06. Jan 2011  Comments [0] | Email | Nach oben
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Dampfsperre und Dampfbremse

Frage: Wir haben vor kurzem in unserem Altbau (ca. 35 Jahre alt) das Dach erneuert und wollen jetzt den Innenausbau vornehmen. Allerdings ist mir der Aufbau bzgl. diffunsionsoffen bzw. -geschlossen immer noch fraglich. Unser Dachaufbau ist wie folgt (von aussen nach innen) - Dachziegel - Lattung und Konterlattung - PUR Hartschauf Aufdachdämmung - diffusionsoffene Unterspannbahn - Lage Bretter - Sparren - Zwischen die Sparren soll noch Zwischensparrendämmung gelegt werden - Dampfbremse / Dampfsperre (noch einzubauen) - Lattung (noch einzubauen) - Deckenverkleidung (noch einzubauen) Frage: Ich gehe davon aus das zwischen den Sparren und der Deckenverkleidung eine Dampfbremse (nicht Dampfsperre) eingebaut werden soll. Ergibt sich dann ein Probleme denn auch die Unterspannbahn ist diffusionsoffen ? Somit wäre nirgends eine Dampfsperre verbaut, ausser die Aufdachdämmung würde so wirken.

Antwort: Eine Dampfbremse ist nicht diffusionsoffen, sie ist nur nicht so dicht wie beispielsweise eine Dampfsperre aus einer Bitumenbahn.
06. Jan 2011  Comments [1] | Email | Nach oben
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Wohnungen zusammenlegen

Frage: folgende Situation: 5 Familienhaus in Baden Württemberg, 2 ETW auf der gleichen Ebene gehören uns. WIr haben diese vor 5 Jahren mittels Durchbruch einer tragenden Wand innerhalb der wohnungen und Einbau einer Türe verbunden. Ein Statiker hat vorher geprüft, ein ordentliches Bauunternehmen (beides keine "Privataktionen") hat das ausgeführt. Unser Verwalter sprach uns an ob wir eine Baugenehmigung hätten was ich verneinte. Meine Frage brauche ich tatsächlich eine?; wie heile ich das nachträglich? und muss ich mit brandschutzauflagen rechnen (2 ETW mit je 120 m2)? vielen dank im voraus

Antwort: Da Sie in Ihrem Mehrfamilienhaus in tragende Bauteile eingegriffen haben, hätten Sie zunächst mal das Einverständnis der anderen Miteigentümer einholen müssen. Dies hat aber nichts mit dem Baurecht zu tun.
31. Dec 2010  Comments [2] | Email | Nach oben
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Kesslerwand

Frage: mit großem Interesse habe ich Ihre Architektur-Seiten gelesen, aber leider noch keine Antwort auf eine brennende Frage gefunden. Wir haben in Stuttgart ein Haus gekauft (Baujahr 1952) und würden gerne eine Wand entfernen. Leider gibt es zum Gebäude keine Statikunterlagen. In der Schnittzeichnung der Baupläne ist vermerkt, dass die Innenwände als sog. Kesslerwände ausgeführt werden. Lauf Wikipedia sind das Wände mit Stahlversteifungen. Frage: Was müssen wir tun, um bei der Entfernung einer solchen Wand (oder nur eines Teils der Wand) auf Nummer Sicher zu gehen. Brauchen wir einen Statiker / Architekten oder kennen sich Baufirmen auch ausreichend gut aus. Können Sie evtl. einen Kontakt vermitteln ??

Antwort: Kesslerwände sind eine sehr problematische Konstruktion. Die können Sie nicht einfach entfernen und auch das teilweise Entfernen ist schwer möglich. Es hat schon seinen Grund, dass diese schnell wieder in der Versenkung verschwunden sind.
13. Nov 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Gefugte Schalung mit Deckleiste

Frage: auch von mir ein Kompliment für den gelungen Artikel über die Holzfassade. Hierzu noch eine weitergehende Frage: Aus rein optischen Gründen würde ich eine "Gefugte Schalung mit Deckleiste" der "Boden-Deckelschalung" vorziehen. Welche konstruktiven Vorgaben sind dabei zu beachten? Wie groß sollte die Fuge mindestens sein, wie breit die Überdeckung durch die Leiste? Wird die Leiste nur mit einer Schraube mittig befestigt? Wie ist diese Variante aus Sicht des konstruktiven Holzschutzes zu beurteilen? Im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Antwort: Auch diese wird im Artikel Holzfassade kurz erklärt.
13. Nov 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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