Giebel verglasen Bayern

Frage: ich habe ein Wohnzimmer, daß bis zum Gibel offen ist, Deckenhöhe: 3,90 - 5,20 m, Breite 5 m. Zur Westseite ist leider nur ein relativ kleines Fenster: 1m * 1,20m eingebaut. Damit das Wohnzimmer wesentlich heller wird, möchte ich eine Fensterfront einbauen lassen. Die Festergröße wäre dann ca. 4 m breit 2,50m bis 3,90m hoch. Ich wohne in Bayern im Außenbezirk. Brauche ich hierfür eine Baugenehmigung? Wie gehe ich am besten vor: Architekt / Bauunternehmer / Fensterbauer, ... beauftragen oder z.B. über myhammer und was muß ich bei der Beauftragung beachten.

Antwort: Zwar sind Fenster und Türen sowie die dafür bestimmten Öffnungen nach der Bayerischen Bauordnung (BayBO) verfahrensfrei. Siehe
24. Aug 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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Gelaender und Standsicherheitsnachweis NRW

Frage: wir, wollen in NRW/Bergkamen, über neu gebauten Anbau eine Terasse erstellen um so auch vom Garten in die 1-OG rein und raus gehen können. Unsere Frage: - wie hoch muss der Terassengeländer aus Metall sein? 80cm oder 90cm? Weil der von Bauamt Bergkamen uns erzählt, dass dieser geländer max. 60cm hochsein darf. Wenn wir unseren Nachbarn anschauen, sind Sie alle min 90 cm hoch...warum müssen wir es bei 60cm belassen ? 2.Frage: Einen Wendeltreppe ( Baugenehmigung haben wir bekommen) wird an dieser terasse angeschlossen /angebaut werden. Wiederrum will der Beamter, einen Nachweiss über: STandsicherung haben. Dafür haben wir einen 1m² betonplatte ( 10cm dick) unter dieses Treppe gelegt und die Schrauben fur dass fuss an diesem betonplatte angebracht...So dass der Treppe auch wirklich standsicher ist. Dass Obere Sicherung wird an die Terassengeländer angebarcht, so fern es fertiggebaut worden ist. Ist dieser Massnahme als: Nachweiss über Standsicherung geeignet? Oder was genau will den der Herr Beamter von uns haben ? Vielen Dank für Ihren Feedback.

Antwort: Den Standsicherheitsnachweis müssen Sie von einem Statiker erstellen lassen und anschließend auf dem Baurechtsamt einreichen.
17. Aug 2009  Comments [159] | Email | Nach oben
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Statik Spitzboden

Frage: Meine Frage betrifft die Statik, die für einen ausbaufähigen Spitzboden einer zweigeschössigen Stadtvilla notwendig ist. Wir bauen ein Zwei-Familien-Haus mit einem Walmdach, das eigentlich fast ein Zeltdach ist (First ist nur 1 m lang), mit der Neigung von 30°. Das Haus hat die Außenmaße 10x11m, die Außenwände in den beiden Geschossen sind aus 36,5 cm Poroton-Steinen. Nun wurde bei uns ein Dachstuhl errichtet, der entgegen der Vereinbarung mit unserem Generalunternehmer für Ausbau nicht geeignet ist. Unser Bauleiter hat von deren Vertragsabwickler diese Information angeblich nicht erhalten und deshalb weder die erforderliche Statikberechnungen in Auftrag gegeben noch die Zimmerer darüber informiert, dass unterm Dach ein Wohnraum entstehen soll. Dementsprechend fehlt die erforderliche Statik, weshalb uns heute nach zehntägigem Baustopp mitgeteilt wurde, dass es wohl überhaupt nicht möglich wäre, den Spitzboden ausbaufähig zu machen. Am Montag werden wir aber nochmal vor Ort nach einer Lösung gemeinsam suchen. Hier noch die Einzelheiten: - keine tragenden Wände im OG (nur 11,5 cm Poroton-Steine) und die, die wir haben, verlaufen nicht sehr glücklich: wir haben einen 4,30 x 10,27 m offenen Raum; - im EG verläuft allerdings quer unter diesem Raum durch das ganze Haus die tragende Wand 17,5 cm (jedoch nicht gerade, sondern einmal rechtwinklig um 0,8 m versetzt), - außerdem haben wir im EG noch einen 2 m tiefen Fassadenrücktritt in der Mitte der 10m langen Wand, daran knüpft eine Schallschutzwand aus weißem Stein 17,5 cm, sie verläuft parallel zur versetzten tragenden Wand ; - kein Keller. Nun endlich zu meiner Frage: Gibt es wirklich keinen Weg, die Last abzufangen, auch wenn er kostspieliger und umständlicher wäre, mögllichst ohne Errichtung von Stützen im OG? Gibt es eine Dachform, die zur Lastübertragung auf die Außenwände am besten geeignet ist? Wir sind für jede Dachform offen, die uns die Nutzung des Dachraums erlaubt. Wie wäre es z.B., wenn man aus dem Dach ein richtiges Walmdach mit der Firstlänge von 6 m baut - dann würde doch genug Freiraum in der Mitte offen bleiben? Oder ein Pultdach, das nur über der Hälfte des Obergeschosses errichtet wird, und über der anderen Hälfte eine Dachterrasse? (Ich bitte gleich um Entschuldigung, wenn die Vorschläge absolut dämlich sind) Sie sehen, dass wir von alldem keine Ahnung haben und ziemlich verzweifelt sind. Wenn wir aber am Montag unseren Bauunternehmern nichts entgegenhalten können, wissen wir wirklich nicht weiter. Ich hoffe, dass unser Anliegen nicht allzu umständlich ist, und bin Ihnen für jede Antwort sehr dankbar.

Antwort: Das tut mir jetzt wirklich sehr leid, dass die Antwort wahrscheinlich viel zu spät kommt. Bei uns werden die Fragen chronologisch nach ihrem Eingang beantwortet. Da wir das in unserer Freizeit tun, kann dies aber schon etwas dauern.
11. Jul 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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Balkon verlaengern

Frage: zunächst mal finde ich es Klasse, dass Ihr euer Wissen teilt!!! Meine Frage: Ich habe unter dem Dachgiebel einen Balkon, der ins Haus (hinter die Außenwand) hineinragt. Nach draußen gehen ca. 50 cm. Jetzt habe ich vor das Fenster, das momentan ca. 2 m im Hausinneren liegt nach vorne zu versetzen, dass das Fenster bündig zur Außenmauer ist. Den Balkon (50 cm) wollen wir momentan noch so stehen lassen, aber später möchten wir noch ein WDVS und den Balkon wieder verlängern. Zur Lösung sehe ich zwei Varianten: 1.: Ist es einfacher den 50 cm Vorstand als Basis für den späteren Balkon noch zu nutzen, und das WDVS um den Balkon herum zu führen? Oder 2.: Den alten Balkon entfernen, und isoliert einen neuen Balkon anzuschrauben. Das würde die Montage des WDVS wahrscheinlich einfacher machen. Vielen Dank für eure Antworten!

Antwort: Wenn Sie den Vorsprung stehen lassen holen Sie sich eine Wärmebrücke ins Haus, die Sie anschließend wieder dämmen müssen.
08. Jul 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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Bossenriemchen auf Trockenbauwand

Frage: Guten Tag. Möchte für einen Bekannten Bossenriemchen/Dünnformat im Innenbereich im Dünnbett anbringen. Dazu hat er als Unterkonstruktion eine Me-Ständerwand ,doppelt beplankt mit GKBI erstellt. Fläche ca.6,00 x 2,30 m. Frage: ist die Tragkonstruktion ausreichend oder sollte eine andere Variante gewählt werden?

Antwort: Das erscheint mir problematisch. Wie Sie folgendem Link entnehmen können, beträgt das Gewicht von Bossenriemchen 60kg/m².
04. Jun 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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Kellerboden tieferlegen

Frage: Wir haben über das letzte Jahr ein ca. 100 Jahre altes Haus umgebaut und saniert. Die Grundmauern wurden bereits isoliert. Allerdings tritt im Keller Feuchtigkeit durch den Boden (Pflastersteine). Bei der anstehenden Trockenlegung würden wir gerne die Höhe von 1,90m im Keller auf 2,50m durch Aushebung erhöhen. Ist dies überhaupt möglich und wenn ja, wie geht man da am besten vor?

Antwort: Möglich wird das wohl schon sein, wenn auch mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden.
20. May 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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Stuetze im Dachgeschoss entfernen

Frage: In meinen Zimmer ist in der Mitte ein Stützbalken des Daches. Die Ausmaße sind 10x10cm. Wäre es möglich den zu entfernen? Oder wäre es besser den Balken auf den Dachboden abzusägen und dann den mit 2 anderen Stützbalken zu verbinden sie sind jeweils 2 Meter entfernt. Vielen Dank schon mal für ihre Mühen

Antwort: Eine Stütze der Dachkonstruktion sollten Sie auf keinen Fall leichtfertig entfernen, und schon gar nicht selbst Hand anlegen.
19. May 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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Unterzuege fuer stuetzenfreien Raum

Frage: Wir haben ein Gebäude mit den Außenmaßen 18 auf 24m und müssen einen stützenfreien Raum im hinteren Bereich von 12 auf 18m gewährleisten. Nun sollen Stahlbetonträger in Richtung der 24m spannen, um die Platte in Querrichtung zu spannen und die Frontansicht (ebenfalls Queransicht) nicht durch die Ansicht der Träger zu stören. Uns wurde empfohlen, den stützenfreien Raum durch Unterzüge in Richtung der Träger im Abstand von 6m auszustatten, damit die Last von den oberen Geschossen und Wänden abgetragen werden kann. Nun sind wir uns nicht ganz im Klaren, wie das aussehen/funktionieren soll. Ersetzen die Unterzüge in dem Fall die mittleren Träger oder werden Unterzüge nur in Querrichtung der Träger angebracht? Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus

Antwort: Ihrer e-mail-Adresse entnehme ich, dass Sie an der RWTH Aachen sind. Ich nehme mal an, Sie studieren dort Architektur und wissen bei einem Entwurf nicht weiter. Hoffe mal, die Antwort hilft weiter und kommt nicht zu spät vor der Abgabe/Präsentation.
19. May 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
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