Gewoelbekeller daemmen

Frage: Guten Tag,wir besitzen ein Miethaus bj.1900.Im Mai diesen Jahres wurde die Aussenfassade mit 100er Dämmung erneuert.Gleichzeitig wurde im Keller eine Betondecke (Fußboden)gegossen,bis dahin war es nur Erdreich.Nun möchte ich die Kellerdecken (Gewölbe)und Kellerwände dämmen,welche Materialien bieten sich für die Decke und welche für die Kellerwände an.möchte noch erwähnen,das die Kellerwände vom Boden aus gemessen ca.30 cm nach oben leicht feucht sind,darüber aber bis zur Kellerdecke vollkommen trocken sind.War wohl aber auch mein Fehler mit falschem Lüften,hab es in den Foren gelesen wie es richtig geht.Der Keller dient nur als Abstellfläche für die Mieter.Wäre über ein paar wichtige Informationen dankbar.

Antwort: Die Kellerwände zu dämmen würde nur von außen Sinn machen. Also aufgraben, abdichten und eine Perimeterdämmung anbringen. Was mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist.
01. Nov 2010  Comments [1] | Email | Nach oben
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Tauwasser bei Innendaemmung

Frage: Wir bauen zur Zeit unsere alte Scheune zum Wohnhaus/Büro um. Die Scheune ist ein alter "Ziegelbau Baujahr 1900, 40cm starkes Mauerwek". Wir wollen Dort 2 Holzbalkendeken reinziehen und von daher wollen wir die gesamte Scheune von innen mit 17,5cm starke porenbetonsteinen ausmauern! Dann hätten wir quasi einen Wandaufbau von innen nach aussen: 01. Putz 02. 17,5 Porenbeton 03. 2cm Ruhende Luftschicht (da es nicht möglich ist ganz dran zu mauern weil die Wand nicht so ganz gerade ist!) 04. Ziegelmauerwerk ca. 40cm stark 05. Putz Jetzt habe ich 2 Probleme! 01. Lasse ich die Luftschicht von 2cm oder Schute ich da Sand oder Mörtel hinein? 02. Ich habe selber eine Tauwasser Berechnung online gemacht! Und egal welchen Wandaufbau ich wähle.. immer dann wenn von INNEN eine Wand hinzu kommt.. dann habe ich auch Tauwasser!

Antwort: Wenn Sie innen vor solch eine massive Außenwand eine zusätzliche Schale mit einem gewissen Dämmwert setzen, wird Tauwasser anfallen.
30. Oct 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Gurt im UG

Frage: Guten Tag,wir wollten im UG unseres 1993 aus "Hebel" Steinen gebauten Hauses eine Balkontür einbauen. Beim Mauerdurchbruch erstellen entdeckte ich etwa 80cm über der Bodenplatte (Also unterhalb der Fenster) einen mit Stahl armierten Betonstreifen (aufgebaut wie ein Ringanker) der durch das ganze Zimmer läuft und noch ca 50cm ins Nachbarzimmer läuft. In den Bauplänen ist davon nichts zu finden und das Planungsbüro gibt es auch nicht mehr.Wir können uns keinen Reim darauf machen. Ich nehme an das dieser "Betonstreifen/sturz" nicht aus Spaß eingearbeitet wurde. Welcher Sinn könnte dieses Betonstück haben ,weil damit fällt die Terassentür wohl flach.

Antwort: Sie haben schon recht. Aus Spaß wird dieser Gurt wohl kaum betoniert worden sein.
22. Sep 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Vorsatzschale Schallschutz Dampfbremse

Frage: ich wohne an einer Hauptstrasse und möchte mein Schlafzimmer besser gegen den Verkehrslärm dämmen. Dies soll von ihnen mit Trockenbau geschen. Ich möchte die Aussenwände von innen mit einer einseitg mit Gipsplatten beplankten Metallständerwand versehen und diese mit Mineralwolle füllen. Meine Frage: Benötige ich hierzu eine Dampfbremse/-sperre wenn die Aussenwand aus 36,5 cm Ziegel T14 besteht oder gehts ohne ?

Antwort: Auch wenn Sie eine gut dämmende Außenwand haben, würde ich bei einer zusätzlichen Dämmung nicht auf eine Dampfbremse verzichten.
04. Sep 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Kreuze im Grundriss

Frage: über das IT habe ich Ihre Seite gefunden und ich möchte eine Frage an Sie richten. Ich wohne in einem 1979 erstellten 2-Familienhaus. Mein damaliger Architekt ist nicht mehr zu erreichen. In dem beiliegenden Planauszug sind im Mauerwerk "Kreuze" eingezeichnet. Eines davon finden Sie links neben dem Reinigungsschacht. Was bedeuten diese Kreuze? Denn genau an dieser Stelle möchte ich ein ca. 15mm dickes Loch für eine Fernseh-Kabeldurchführung durchbohren. Können Sie mir da weiterhelfen? Für Ihre Bemühungen im Voraus besten Dank.

Antwort: Diese „Kreuze“ symbolisieren Wanddurchbrüche.
19. Aug 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Undichte Stellen Isoklinker

Frage: Wir haben vor 10 Jahren unser Reiheneckhaus mit Isoklinker dämmen lassen. Nun haben wir an einigen Stellen Undichtigkeiten entdeckt. Gibt es eine Möglichkeit diesen Schaden, außer alles ab und neu, zu beheben?????? Vielen Dank im Voraus.

Antwort: Dieses Produkt war mir bisher völlig unbekannt. Liegt vielleicht daran, dass bei uns im Süden Klinkerfassaden nicht so verbreitet sind.
14. Jul 2010  Comments [1] | Email | Nach oben
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Planziegel Mauerwerksmasse

Frage: ich möchte Bezug nehmen auf Ihren Beitrag zu den Mauerwerksmaßen. Hierzu habe noch folgnde Fragen: 1) Gelten diese Maße auch für die Planung mit Planziegeln (Abmessungen b x t x h =24,8cm x 36,5cm x 24,9cm)? Bei Planziegeln hat man ja keine 1cm dicke Stoßfuge. Lt. Ziegelhersteller gibt es bei Planziegeln im Stoßbereich keine Mörtelfuge bzw. Dünnbettfuge. Die Ziegelbreite beträgt 24,8cm. Ich würde da mit 25cm rechnen, die fehlenden 2mm ist sicher die Rohbautoleranz (also 1mm auf beiden Seiten), da die Planziegeln sicher nicht press aneinader liegen. Gilt dies dann auch analog für Fenster? Also statt z.B. Öffnungsmaß 1,01 x 2,26 plane ich mit 1,00 x 2,25m? Bei der Höhe rechnet man mit 25cm. Das würde passen, denn die Ziegelhöhe beträgt 24,9cm + 1 cm Dünnbettmörtel = 25cm. 3) Gibt es bei den Innenwänden auch Berechnungsformeln? Ich gehe derzeit davon aus, dass es für die Planung der Innenwände keine solchen Formeln gibt. Im Innenbereich plant man die Wände so, dass es am besten passt? Für Türen gelten natürlich die Normaße 63,5cm, 76cm, 88,5cm, 1,01cm. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir da weiterhelfen. Im voraus vielen Dank

Antwort: Für die Höhe einer Türöffnung ab Rohfußboden werden Sie auch weiterhin z.B. 2,26m haben, da die erste Lage der Ziegel auch auf einer Mörtellagerfuge von 1cm liegt.
10. Jul 2010  Comments [1] | Email | Nach oben
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Aufsteigende Feuchte

Frage: ich bewohne seit meiner Geburt ein altes ehemaliges Dorfschulgebäude in Norddeutschland aus dem Jahre 1846. Inzwischen gehört das Haus meinen Geschwistern und mir, wir wollen das ganze nach und nach durchrenovieren um es hernach als Wochenendhaus zu nutzen. Die letzten "größeren" Arbeiten fanden 1976 statt. Die Außenwandstärke beträgt etwa 45cm. Der Sockel des Außenwand besteht aus großen behauenen Natursteinen (jeweils ca. 1m breit und ca 25cm hoch). Wir haben festgestellt, dass die Innenseite der Außenwände im unteren Bereich feucht ist. Dies hat uns überrascht, da wir eigentlich davon ausgingen, dass der Natursteinsockel das Thema aufsteigende Feuchte eigentlich vermeiden sollte, oder? Oder war es damals üblich, dass die innere Mauer nur direkt auf Stampflehm o.Ä. gesetzt wurde? Was sollten wir jetzt tun, um die Wände etwas trockener zu bekommen? Oder sollten wir damit einfach leben? Ich meine, das war jetzt ja vermutlich schon 160 Jahre lang so... Das Haus ist -Überaschung!- nicht unterkellert. Vielen herzlichen Dank!!

Antwort: Das Thema Mauerwerkstrockenlegung und aufsteigende Feuchte wird sehr kontrovers diskutiert. Bis hin zur Auffassung, dass es aufsteigende Feuchte gar nicht gibt.
10. Jul 2010  Comments [2] | Email | Nach oben
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