Dampfsperre und Dampfbremse

Frage: Wir haben vor kurzem in unserem Altbau (ca. 35 Jahre alt) das Dach erneuert und wollen jetzt den Innenausbau vornehmen. Allerdings ist mir der Aufbau bzgl. diffunsionsoffen bzw. -geschlossen immer noch fraglich. Unser Dachaufbau ist wie folgt (von aussen nach innen) - Dachziegel - Lattung und Konterlattung - PUR Hartschauf Aufdachdämmung - diffusionsoffene Unterspannbahn - Lage Bretter - Sparren - Zwischen die Sparren soll noch Zwischensparrendämmung gelegt werden - Dampfbremse / Dampfsperre (noch einzubauen) - Lattung (noch einzubauen) - Deckenverkleidung (noch einzubauen) Frage: Ich gehe davon aus das zwischen den Sparren und der Deckenverkleidung eine Dampfbremse (nicht Dampfsperre) eingebaut werden soll. Ergibt sich dann ein Probleme denn auch die Unterspannbahn ist diffusionsoffen ? Somit wäre nirgends eine Dampfsperre verbaut, ausser die Aufdachdämmung würde so wirken.

Antwort: Eine Dampfbremse ist nicht diffusionsoffen, sie ist nur nicht so dicht wie beispielsweise eine Dampfsperre aus einer Bitumenbahn.
06. Jan 2011  Comments [1] | Email | Nach oben
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Gaube Bayern

Frage: Hallo! Mein Schwager hat eine in die Tage gekommene DHH an seinem neuen Arbeitsplatz in Bayern erworben. Bevor er mit der ganzen Familie einzieht ist natürlich eine Renovierung angesagt. Um im DG den Wohnraum entsprechend wohnlicher zu gestalten kamen wir auf die Idee zwei bestehende Schleppgdachgauben zu einer größeren Gaube zu verbinden. Da wir dieses Vorhaben für genehmigungspflichtig hielten riefen wir beim zuständigen Bauamt an, wo man mitteilte das ein Antrag nicht "durchgehen" würde, da die Summe der Gaubenlängen max 0,5 der Dachlänge dieser DHH betragen dürfe. Handelt es sich den hierbei um ein genehmigungspflichtiges Verfahren?? Zwei DHH weiter würde unser Vorhaben bei einer Sanierung ebenfalls realisiert! Vielen Dank für Ihre Antwort.

Antwort: Gauben sind in Bayern unter gewissen Umständen verfahrensfrei. Siehe Bayerische Bauordnung (BayBO) unter
31. Dec 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Sandwichelement auf Schalung

Frage: Wir bauen ein Nebengebaude gerade zu Fremdenzimmern um. Der Dachaufbau soll (von innen) so aussehen: -Dachsparren - 22 mm Fichte Fasebrett -Unterdeckbahn Rewasi Thermo 130 -4 cm Luft(allseitig winddicht) oder Mineralwolle -Sandwichelement Siscoroof G4 Dämmkerndicke 100 mm Geht das so in Ordnung und sollte die 4 cm-Schicht zwischen Unterdeckbahn und Dachelement aus Mineralwolle bestehen ? Würde es Probleme mit Tauwasser geben ? Vielen Dank für Ihre Hilfe !

Antwort: Sandwichelemente auf einer Schalung zu verlegen macht keinen Sinn.
31. Dec 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Genehmigungsfrei Hessen

Frage: Wir möchten unserer ausgebauten Dachwohnung, auf Grund der vorherrschenden Dachschräge, durch eine Gaube ein wenig mehr Kopffreiheit verpassen. Soweit wir das bisher geplant haben, soll die Gaube links wie rechts einen Abstand von 90cm zur Wand haben. Nun ist es in Hessen scheinbar so, das bei einer Doppelhaushälfte, wie das hier der Fall ist, ein Brandschutzabstand von 125cm zum Nachbar einzuhalten ist. Soweit ich den Vorschriften folgen konnte gäbe es auch die Möglichkeit, bei nicht Einhaltung des Brandschutzabstandes die Gaube mit einer Brandwand zu versehen. Soweit mir bekannt liegt der nach Vorschrift Innen bei F30 und Außen bei F60. Wir würden Innen und Außen F90 machen. Jetzt waren wir beim Amt und wollten eine Bauanzeige aufgeben, da in Hessen Gauben nicht Genehmigungspflichtig sind. Aufgrund der Abweichung im Brandschutz, wurde uns mitgeteilt das hier eine Abweichverfahren erhoben werden muss. Daraus ist nun ein Bauantrag plus ein Abweichverfahren geworden. Was ich für völligst übertrieben halte und das ganze Projekt bezüglich der Kosten in die Höhe treibt. Leider habe ich in diesen Bereichen keine Erfahrung. Für mich ist eigentlich klar, das aufgrund der beidseitigen Brandwand F90, die Vorschrift des Brandschutzes nicht verletzt wird und deswegen auch eine Bauanzeige völligst ausreichend wäre. Können sie das bestätigen bzw. haben sie hier noch eine Idee zu?

Antwort: Wie Sie in der Hessischen Bauordnung (HBO) unter den folgenden Paragrafen nachlesen können, ist ein Vorhaben nur genehmigungsfrei, solange es nicht gegen öffentlich-rechtliche Vorschriften verstößt:
13. Dec 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Windrispe unterbrochen

Frage: an unserem Schwörerhaus wurden nachträglich grössere Dachfenster eingesetzt. Dazu wurde auf einer Dachseite die Windrispe unterbrochen. Der Dachdecker meinte nur, daß das Dach nicht gleich umfallen würde. Trotzdem mache ich mir Gedanken darüber. Ist es nicht Sinnvoll möglichst nah über und/oder unter dem Fenster die zwei angrenzenden Sparren wieder schräg zu verbinden?

Antwort: Das Dach wird sicher nicht gleich umfallen, die Windrispe hat aber durch die Unterbrechung einen guten Teil Ihrer Wirksamkeit verloren. Das können Sie auch nicht dadurch ausgleichen, dass Sie ein Ersatzstück über- oder unterhalb des Dachfensters einsetzen.
13. Dec 2010  Comments [1] | Email | Nach oben
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Balkenkoepfe verrottet

Frage: wir haben bei unserem Altbau festgestellt, dass in einem Raum im OG die Balkenköpfe verrottet sind. Die Decke hängt durch (Höhenunterschied ca. 15 cm auf einer Länge von ca. 4,50 m), das sieht man auch von unten. Die Vorbesitzer haben oben einfach Estrich draufgekippt, um die Schieflage der Decke auszugleichen, und dann den Boden drauf montiert. Unten war abgehangen, sodass es nicht auffiel, bis wir die Decke abgenommen haben. Und jetzt? Wir wollen nicht pfuschen, sondern es anständig machen (lassen).

Antwort: Machen lassen sollten Sie dies auf jeden Fall. Hier heißt die Devise eindeutig: Finger weg vom Do-it-yourself.
13. Nov 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Gefugte Schalung mit Deckleiste

Frage: auch von mir ein Kompliment für den gelungen Artikel über die Holzfassade. Hierzu noch eine weitergehende Frage: Aus rein optischen Gründen würde ich eine "Gefugte Schalung mit Deckleiste" der "Boden-Deckelschalung" vorziehen. Welche konstruktiven Vorgaben sind dabei zu beachten? Wie groß sollte die Fuge mindestens sein, wie breit die Überdeckung durch die Leiste? Wird die Leiste nur mit einer Schraube mittig befestigt? Wie ist diese Variante aus Sicht des konstruktiven Holzschutzes zu beurteilen? Im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Antwort: Auch diese wird im Artikel Holzfassade kurz erklärt.
13. Nov 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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Tragende Wand Dachgeschoss

Frage: ich bin heute auf Ihre Internetseite gestoßen und habe eine Frage an Sie. Ich habe Ihnen mal die Bauzeichnungen von unserem Haus was wir vor kurzem erworben haben angehängt. Meine Frage ist nun ob die Wand die ich auf dem Bild markiert habe eine tragende Wand darstellt oder nicht? Ich hoffe Sie können mir helfen ;(

Antwort: Diese Wand ist auf jeden Fall tragend.
01. Nov 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
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