Hinterlueftung innen

Frage: nach langen Recherchen im Internet sowie Gesprächen mit fachkundigen Personen sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Zur Problematik: Wir besitzen ein altes Haus aus dem Jahre 1900 rum. Dieses soll nun von Grundauf neu saniert und modernisiert werden. Das Keller und Erdgeschoss ist aus einer 36cm Massivwand, das Obergeschoss aus Fachwerk. Zur Dämmung. Ich habe mir verschiedenste Dämmmethoden angeschaut. Bin nun allerdings bei der mit Mineralwolle stehen geblieben. Meine Vorstellung ist es nun das EG und OG zu dämmen und zwar wie folgt. Ich würde eine hinterlüftete Wand schaffen indem ich 50mm Lattung aufrecht an die Innenseite der Wand schraube. Im Bodenbereich des EGs würde ich jeden Meter ein 80mm Loch in die Wand bohren und außen mit einem Lüftungsgitter versehen. Das selbe würde ich auch unter dem Dach machen um eine funktionierende Hinterlüftung zu garantieren. Auf diese erste Lattung würde ich eine diffusionsoffene Unterspannbahn bringen um das eindringen von Feuchte von außen zu unterbinden. Dann würde ich 4x50mm Minalwolldämmung immer über Kreuz dämmen um Luftschlitze zu unterbinden. Dann eine Dampfsperre und Gipskarton. Natürlich muss dazu die Decke geöffnet werden, dies ist mir bewusst. Den Fußboden es Erdgeschossens (Massiv) würde ich mit 15cm Styropor dämmen und darauf 40mm Estrich bringen. Als Heizungssystem würde ich auf einen Holzkesselvergaser setzen. Auch habe ich über eine Wärmerückgewinnungsanlage nachgedacht um immer feuchte Luft aus dem Haus zu bekommen und Schimmel vorzubeugen. Bei den Fenstern würde ich auf 6 Kammer Fenster mit 3-fach Verglasung setzten. Nun meine Frage, was halten sie davon?

Antwort: Sie haben es soeben geschafft, mich völlig zu verwirren. Verstehe ich Sie richtig, dass Sie Löcher durch die Außenwand bohren wollen um dann eine Hinterlüftung zwischen der Innenseite der Wand und der Innendämmung von 20cm herzustellen? Ich bin sprachlos. So funktioniert das nicht.
13. May 2012  Comments [2] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  |  |  | 

Abbruch und Sanierung Saarland

Frage: zuerst einmal freuen wir uns sehr darüber, dass Sie diesen Dienst anbieten. Die Seite ist gut sortiert und die Fragen stets sehr ausführlich! Situation: Wir möchten ein Einfamilienhaus im Saarland kaufen. Das Grundstück ist in seiner Längsseite von Westen nach Osten orientiert, ebenfalls das Hauptgebäude mit einer Gesamtlänge von ca. 20 m (Nordmauer ist am Grenzverlauf gebaut). Am Haus, statisch unabhängig, befindet sich nach Osten hin ein Nebengebäude (Stützmauern jeweils an Grenzverlauf von Nord und Südseite, Asbesthaltige Abdeckung, Zustand z. Teil baufällig). Das ganze Objekt ist freistehend. Einfamilienhaus = Bausubstanz, Statik und Dachstuhl in einem guten Zustand. Dachhaut teilweise undicht, Außenfassade auzubessern oder zu erneuern. Erste Frage: Ist der Abbruch des Nebengebäudes genehmigungspflichtig, auch wenn dies nur teilweise geschieht? (Nebengebäude besteht aus aneinandergefügten Objekten)Mit der Asbestentsorgung kennen wir uns jetzt bereits aus. Zweite Frage: Welche Vorgaben der EnEV sind zu berücksichtigen und inwieweit ist es möglich die ursprünglichen Bauphysikatlischen Eigenschaften des Objektes ("Altbau" BJ 1933) zu erhalten? Wir möchten auf keinen Fall diese komischen Dämmplatten auf die Fassade dieses Häuschens kleben lassen, sondern das Gebäude diffusionsoffen gestalten. Damit uns das Mauerwerk nicht weiter schimmelt... wie an der Nord- und Westseite bereits geschehen ist durch Regeneinflüsse, kein Keller vorhanden, Anstrich blättert ab... Dritte Frage: Bei einer Erneuerung der Dachhaut planen wir auf die bestehende Lattung eine Lage Holzfaserplatten zu befestigen (3,5 cm), darauf eine neue Lattung und Dacheindeckung und möchten in diesem Schritt auch gleich die bereits bestehende alte Dachluke (glas) durch ein größeres Dachfenster ersetzen ca. 55 cm breit x 70 cm hoch. Ist diese Maßnahme genehmigungspflichtig? Unsere Fragen sind sehr umfangreich, aber wir haben versucht uns durch die ganzen Gesetzesvorgaben zu lesen und brauchen Ihre Unterstützung....

Antwort: Zu Ihrer ersten Frage, den Abbruch betreffend, steht dazu in der Landesbauordnung (LBO) unter:
13. May 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  |  |  |  |  |  | 

Wintergarten-Angebote

Hier erhalten Sie kostenlose Angebote für Ihren Wintergarten:
12. May 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  |  | 

Daemmung Blockhaus

Frage: Hallo, erst einmal riesiges Lob für Ihre Homepage, super informativ. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, bzgl. meiner geplanten Außendämmung eine Unsicherheit im Aufbau zu klären. Mein Haus ist ein ehemaliges Ferienhaus in Blockhausbauweise mit 12 cm Außenwand, dann Dämmung aus Glaswolle und innen mit Profilbrettern verkleidet. Die Dämmung ist ohne jegliche Dampfsperre eingebaut. Es gibt definitiv Feuchtigkeitsprobleme im Bereich zwischen Dachunterseite und Seitenwänden (an einigen Stellen bei Frost Kondenswasser außen sichtbar); ob hier eine Dichtung vorhanden ist oder diese ggfs. "nur" defekt ist, kann ich nicht feststellen. Ich möchte die Außenwände dämmen und mit hinterlüfteter Bodendeckelschalung verkleiden. Da ich an die Innenwände zumindest mit vertretbarem Aufwand keine Dampfsperre anbringen kann, hat ein Zimmermann vorgeschlagen, den Übergang zwischen Dach und Wand an der jetzigen Außenhaut abzudichten (Kompriband und Latte); das ist zwar keine Dampfsperre, unterbindet aber den Luftdurchzug im offensichtlich kritischsten Bereich. Die Dämmung wird dann mit diffusionsoffener Bahn außen abgedeckt. Halten Sie diesen Aufbau für sinnvoll bzw. haben Sie einen anderen Vorschlag?

Antwort: Ihr Problem liegt nicht in der Diffusion sondern in der Konvektion. Also an Fugen, durch die Luft und Feuchtigkeit nach außen gelangt. Damit Feuchtigkeit, von daher der Auftritt von Konsenswasser.
22. Apr 2012  Comments [1] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  | 

Vordach BW

Frage: ich hoffe, dass Sie mir bzgl. unserem geplanten Vordach weiterhelfen können. Wir möchten (nachträglich) ein Vordach im Eingangsbereich über der Haustüre anbringen. Maße 4m x 1m. Unser Haus (Doppelhaushälfte) steht in Baden-Württemberg. Müssen wir uns dafür eine Genehmigung einholen? Oder ist dies genehmigungsfrei (gemäß LBO Baden-Württemberg: Punkt 10. Vorbauten ohne Aufenthaltsräume im Innenbereich bis 40m³ Rauminhalt.) Was ist mit Innenbereich gemeint? Bezieht sich das auf das festgelegte Baufenster? Vielen Dank im Voraus für Ihre Rückmeldung!

Antwort: Der Begriff Innenbereich bezieht sich auf die Lage des Grundstücks innerhalb des Geltungsbereichs eines Bebauungsplans oder innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortschaften. Dies wird bei Ihnen gegeben sein.
22. Apr 2012  Comments [1] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  | 

Daemmung Drempel

Frage: Ich habe auf meinem Neubau eine Gaube so das ich in diesem Zimmer keine Schäge mehr habe. Jetzt meine Frage: Die gemauerte wand die Sozusagen nicht da Wäre wenn ich keine Gaube hätte ist 11,5 cm dick dann habe ich einen Luftraum dahinter (zu sehen Vom dachboden) und dann kommt die Folie vom dachdecker und dann die Ziegel. Irgendwie habe ich das gefül das die luftschicht und die 11,5 cm dicke wand da nicht ausreichen. Müsste da nicht auch Dämmwolle zwischen die dachbalken?

Antwort: Da liegen Sie absolut richtig mit Ihrem Gefühl.
22. Apr 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  |  | 

Kehlbalken versetzen

Frage: Ich bin auf der Suche nach Information darüber, ob und wie man Kehlbalken versetzen kann, auf Ihr Angebot gestossen, Statik Fragen kostenlos zu beantworten. Eine tolle Idee, die ich allerdings ggfs. honorieren werde. Zuerst mal eine Schilderung meines Vorhabens: Das Haus ist ca.200 Jahre alt. Das Kehlbalkendach in relativ gutem Zustand, mit Reet gedeckt und besitzt jeweils zwei Kehlbalken 12,5 x 12 cm in 1,90 m bzw.5,00 m Höhe über der Holzdecke. ( Der obere heisst bestimmt irgendwie anders ? ) Um einen waagerechten, ebenen Fussboden auf die vorhandene Holzdecke legen zu können, würde ich gerne den unteren Kehlbalken um 65 cm nach oben " verschieben" und habe bereits mit OSB Platten im Leimholzverfahren einen Kehlbalken 21 x 20 cm geformt. Dieser ist so dimensioniert dass auf beiden Seiten der Sparren ca. 3 cm dick, diese umfassen und mit Dutzenden Schrauben festgehalten werden. Zusätzlich werden die Kehlbalken dort durch einen Pfosten 10 x 10 cm gestützt. Mittig würde ich den neuen Kehlbalken ca. 8,00 m lang durch einen Pfosten 20 x 20 cm zusätzlich stützen. Und nun zu den alles entscheidenden Fragen: Kann ich angesichts dieser Konstruktionsbeschreibung, den unteren, alten Kehlbalken entfernen, ohne dass mir danach "ein Dach über dem Kopf" fehlt ? Sollte ich den neuen Kehlbalken unbedingt noch durch Dübel in Form von Gewindestangen sichern ? Oder sollte ich lieber von meinem Vorhaben ablassen und Häuserbauen aus Streichhölzern zu meinem Hobby machen ? Die Verleimung der OSB Platten geschah vollflächig und mit hohem Druck durch Dutzende von Schraubzwingen, nachdem jede Platte rauh angeschliffen wurde. Eine grosse Traglast wird auf diese Kehlbalken nicht zukommen ( Dachboden ). Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen. ( auch wenn diese bedeutet dass ich den Vorrat an Streichölzern unseres Kaufmanns aufkaufen muss )

Antwort: Also Ihr Kaufmann und die Streichholzindustrie sollten sich nicht unbedingt darauf freuen, durch Sie gigantische Umsatzsteigerungen zu erfahren ;-)
27. Mar 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  | 

Tauwasser

Ein Leser hat mir dankenswerterweise einen Link zu einem interessanten Beitrag zur Tauwasserproblematik geschickt, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
22. Feb 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  | 

More Pages:
Previous    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10    Next
 

Home | Kontakt | RSS | Disclaimer | Impressum
© Frag den Architekt 2010