Deckenbalken ausgleichen

Frage: Guten Tag, Ich möchte möglichst eine anständige Holz-Unterkonstruktion für mein WZ im Dachgeschoss selbst Montieren. 30 m² Fläche sind es. Das Haus ist nun Knapp 90 Jahre alt und steht ca. 200m von Schienen der Bahn. Wenn ein Zug vorbeifährt gerät der gesammte Boden in sehr leichte Schwingungen was aber da dieses Haus damals sogar von der Bahn selbst gebaut wurde denke ich nur bedingt probleme bereiten sollte. z.Z. wohnen 4 Parteien inkl. mir im Haus und ich Saniere z. Z. die Dachgeschosswohnung. zu meinem anliegen: das Wohnzimmer (WZ)hat 30m² + 2 mal 2 m² nieschen wo aber da sie als Abstellraum dienen nichts am Boden gemacht werden muss. bei den 30m² Hauptfläche möchte ich Laminat verlegen. da die Panelen über dem 80cm tiefen Hohlraum erneuert werden mussten stießen die vorherigen Bauherren auf das problem das die Grundbalken höhenunterschiede aufweisen von bis zu 15 cm. Ich möchte mit anständig zugeschnittenem Holz genügend fixierpunkte schaffen welche zusetzlich um quitschenden Boden zu vermeiden an den Fixierpunkten ( ca. 20 schrauben pro Holzplatte ) mit Trittschalldämmplatten-stückchen unterlegt werden. dort kommen dann die Platten rauf. dann eine Lage Trittschalldämmung + Laminat. wie kann ich die Höhe ausgleichen.. ich gehe von dem höchsten punkt ( einem Stützbalken ) aus. Wie kann ich das untergerüst gut hinbekommen nach meinen vorstellungen ohne zuviel höhe zu gewinnen? könnte man auch Seitlich vom Balken die Fixierpunkte als eine art holzgerüst Bauen?

Antwort: Versuchen Sie nicht, die Balken durch obiges Aufschrauben von Hölzern unterschiedlicher Stärke auf eine Höhe zu bringen. Das Hobeln gerät zur Sysiphusarbeit. Da werden Sie verrückt.
04. Jan 2010  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  | 

Feuchteregulierung Kriechkeller

Frage: seit einiger Zeit bin ich ein stiller Leser des Forum`s und ich finde es Klasse, dass es dieses gibt. Auch ich bin stolzer Besitzer eines ca. 450 Jahre alten Fachwerkhauses und als ich es das erste Mal renovierte beging ich einige Bausünden. (Bauschaum in die Ritze, fehlendes Fachwerk mit Steinen und Zement ausgemauert)Vor Jahren brannte das Nachbarhaus ab und beschädigte mein Haus. Nun bin ich wieder am Aufbauen und dank Fachbüchern und dem Internet mache ich es diesmal besser. Trotz aller Informationen bleiben noch folgende Fragen offen. Ist es sinnvoll in das Kriechkellerfenster einen kleinen Ventilator zu bauen der ab und zu die 80 - 90 % (manchmal auch mehr)luftfeuchte Luft nach draußen bläst? Die physikalischen Zusammenhänge kenne ich. (warme Luft Hohe Luftfeuchtigkeit; kalte Luft geringe Luftfeuchtigkeit. Also lieber im Winter oder Nachts lüften.Auf die eine Art denke ich, dass kann nicht verkehrt sein aber anderseits würde das Mauerwerk und die Erde ja gleich wieder die verlorene Feuchtigkeit ersetzten. Warum ich den Kriechkeller trocken haben möchte? In dem Keller steht eine Hauswasserpumpe und die Eichenbalken die den Fußboden des darüberliegenden Raumes tragen könnten ja auch ein wenig trockener werden. Zum Fußbodenaufbau. Früher waren zwischen den Eichenbalken Eichenstöcke geklemmt und dann wurde das Ganze mit Lehm verfüllt. Darauf waren Dielen genagelt. Über kurz oder lang soll der Fußboden gegen die Kälte von unten gedämmt werden. Was für einen Aufbau schlagen sie vor?

Antwort: Den Ventilator und den damit verbundenen Energieverbrauch können Sie sich sparen, wenn Sie stattdessen in das Kellerfenster einen Fensterfalzlüfter einbauen.
16. Oct 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  | 

Betonplatten

Frage: ich suche für unsere Terrasse Sichtbetonplatten (ab 50x50cm). Optimal in diversen Stärken, so dass auch der Freisitz damit ausgelegt werden kann. Wo kann ich denn so etwas beziehen? Oder eignet sich Sichtbeton nicht für Terrassen? Mir geht es darum, einen möglichst einheitlichen Boden zu haben, in lichtgrau oder Lavafarben.

Antwort: Natürlich sind Betonplatten für diesen Zweck geeignet. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Farben.
15. Oct 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  | 

Waschkuechendecke daemmen

Frage: ich habe eine Frage zur Kellerdeckendämmung. Im Keller haben wir einen beheizbaren Wasch- und Trockenraum. Über die Heizungsnutzung für diesen Raum sind sich nicht alle Mieter einig und so kommt es vor, dass im Winter die Heizung auf Frostschutz steht und das Fenster zum Lüften gekippt ist, weil in diesem Raum Wäsche getrocknet wird. Der darüber liegende Raum, Parterrewohnung, ist im Vergleich zu den anderen Räumen wirklich Fußkalt. Das Haus ist voll unterkellert und der Keller ist absolut trocken. Auch im Waschraum hat es, seit mehr als 25 Jahre keinen Schimmel gegeben. Der Kelleraufbau besteht aus 36 cm Schwerbetonsteinen, beidseitig geputzt, außen Bitumenisolieranstrich. Die Kellerdecke ist eine Fertigdecke, wobei die Zwischenräume der Betonsteine mit Beton ausgegossen wurde. Von unter ist die Kellerdecke verputzt und weiß gestrichen. Der Raum hat zwei Außenwände, der Fußboden ist mit Steinzeugplatten belegt. Zwischen Steinzeugplatten und Betonplatte gibt es keine Wärmeisolation. Unter dem Estrich der Parterrewohnung wurde eine 3 cm Steinwollmatte eingebaut. Können wir die Kellerdecke im Waschraum zusätzlich von unten dämmen und wie sieht es mit eventuell zu erwartender Feuchtigkeitsbelastung oder Schimmelbildung an den Außenwände und an der Isolation aus, welches Material können Sie empfehlen und wie stark sollte die Isolation sein? Für Ihre Antwort möchte ich mich im voraus bedanken,

Antwort: Eine Dämmung der Kellerdecke ist hier absolut sinnvoll.
19. Sep 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  |  | 

Fussbodenhoehe ausgleichen

Frage: wir haben uns ein baus bj 1965 gekauft und einiges renoviert. unter anderem haben wir im wohnzimmer aus 2 räumen einen gemacht. leider haben die beiden räume einen unterschiedlich hohen fußboden. wie gleichen wir diesen am besten an? es geht um ca 35qm fläche die zwischen 2 und 3 cm angehoben werden muß um auf die höhe des anderen raumes zu kommen. da wir laminat verlegen wollen, benötigen wir eine durchgehende höhe. kann ich "einfach" eine menge X an estrich auf den fußboden geben (kellerdecke) oder muß ich mir die tragkraft der decke erst berechnen lassen? vielen dank für die info.

Antwort: Ich würde Ihnen zum Verwenden einer Ausgleichsschüttung und anschließendem Verlegen von Trockenestrichplatten raten.
24. Aug 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  | 

Feuchter Kellerboden

Frage: Wir haben eine alte Villa (Bj.1890), die wir seit einigen Jahren nach und nach sanieren. Ursprünglich war geplant, den Keller nicht nur zur Aufbewahrung zu nutzen, sondern einen Raum als "Lautraum" auszubauen. Soll heissen, Musikinstrumente, Gitarrenverstärker, Computer und solche Sachen. Allerdings ist der Betonboden bei andauerndem Regen immer wieder mal feucht. Wir haben noch nicht herausgefunden, woher das Wasser denn nun kommt, vermuten aber durch den Boden. Alle Räume haben Wasserablaufrinnen entlang der Wände und an einigen Stellen sind feine Risse im Beton. Die Luftfeuchtigkeit liegt permanent zwischen 60% und 70% und die Temperatur liegt konstant bei ca. 15°C. Kann man da was machen ? Wenn ja, was ?

Antwort: Der Keller war ursprünglich für diesen Zweck nicht gedacht. Auch werden bei einem Haus diesen Baujahres sowohl eine Drainage als auch außenseitige Dämmung und Abdichtung der Kellerwände fehlen.
22. Aug 2009  Comments [1] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  | 

Statik Spitzboden

Frage: Meine Frage betrifft die Statik, die für einen ausbaufähigen Spitzboden einer zweigeschössigen Stadtvilla notwendig ist. Wir bauen ein Zwei-Familien-Haus mit einem Walmdach, das eigentlich fast ein Zeltdach ist (First ist nur 1 m lang), mit der Neigung von 30°. Das Haus hat die Außenmaße 10x11m, die Außenwände in den beiden Geschossen sind aus 36,5 cm Poroton-Steinen. Nun wurde bei uns ein Dachstuhl errichtet, der entgegen der Vereinbarung mit unserem Generalunternehmer für Ausbau nicht geeignet ist. Unser Bauleiter hat von deren Vertragsabwickler diese Information angeblich nicht erhalten und deshalb weder die erforderliche Statikberechnungen in Auftrag gegeben noch die Zimmerer darüber informiert, dass unterm Dach ein Wohnraum entstehen soll. Dementsprechend fehlt die erforderliche Statik, weshalb uns heute nach zehntägigem Baustopp mitgeteilt wurde, dass es wohl überhaupt nicht möglich wäre, den Spitzboden ausbaufähig zu machen. Am Montag werden wir aber nochmal vor Ort nach einer Lösung gemeinsam suchen. Hier noch die Einzelheiten: - keine tragenden Wände im OG (nur 11,5 cm Poroton-Steine) und die, die wir haben, verlaufen nicht sehr glücklich: wir haben einen 4,30 x 10,27 m offenen Raum; - im EG verläuft allerdings quer unter diesem Raum durch das ganze Haus die tragende Wand 17,5 cm (jedoch nicht gerade, sondern einmal rechtwinklig um 0,8 m versetzt), - außerdem haben wir im EG noch einen 2 m tiefen Fassadenrücktritt in der Mitte der 10m langen Wand, daran knüpft eine Schallschutzwand aus weißem Stein 17,5 cm, sie verläuft parallel zur versetzten tragenden Wand ; - kein Keller. Nun endlich zu meiner Frage: Gibt es wirklich keinen Weg, die Last abzufangen, auch wenn er kostspieliger und umständlicher wäre, mögllichst ohne Errichtung von Stützen im OG? Gibt es eine Dachform, die zur Lastübertragung auf die Außenwände am besten geeignet ist? Wir sind für jede Dachform offen, die uns die Nutzung des Dachraums erlaubt. Wie wäre es z.B., wenn man aus dem Dach ein richtiges Walmdach mit der Firstlänge von 6 m baut - dann würde doch genug Freiraum in der Mitte offen bleiben? Oder ein Pultdach, das nur über der Hälfte des Obergeschosses errichtet wird, und über der anderen Hälfte eine Dachterrasse? (Ich bitte gleich um Entschuldigung, wenn die Vorschläge absolut dämlich sind) Sie sehen, dass wir von alldem keine Ahnung haben und ziemlich verzweifelt sind. Wenn wir aber am Montag unseren Bauunternehmern nichts entgegenhalten können, wissen wir wirklich nicht weiter. Ich hoffe, dass unser Anliegen nicht allzu umständlich ist, und bin Ihnen für jede Antwort sehr dankbar.

Antwort: Das tut mir jetzt wirklich sehr leid, dass die Antwort wahrscheinlich viel zu spät kommt. Bei uns werden die Fragen chronologisch nach ihrem Eingang beantwortet. Da wir das in unserer Freizeit tun, kann dies aber schon etwas dauern.
11. Jul 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  | 

Fussboden ausgleichen

Frage: Hallo, ich würde gerne in meinem 1960 erbauten Haus, im Wäschekeller, meinen Boden renovieren. Problem ist, daß dieser von den Vorbesitzern sehr schlecht bearbeitet wurde. Er ist sehr uneben und auf der Oberfläche befindet sich teilweise eine Kunstofffarbe die nur sehr mühsam zu entfernen ist. Auch kann ich keinen Aufbau, sprich Fliese oder Sonstiges, auf den Boden verlegen, da die Tür nach innen aufgeht, und der Aufbau zu hoch wäre und die Türe nicht mehr zu öffnen wäre. Das Haus steht auf einem Streifenfundament und unter dem Boden befindet sich roter Sand. Da renovierungsarbeiten nur sehr schlecht möglich wären, würde ich gerne den kompletten Boden herausholen, Stärke etwa 3cm.- und den Untergrund mit ca. 20cm Schotter auffüllen, eine Lage Splitt einbringen und den Boden anschließend mit Verbundsteinen legen. Das Mauerwerk ist, so wie ich das berurteilen kann, in einem trockenem Zustand, obwohl an der Aussenseite des Hauses keine Dränage gelegt wurde. Meine Bedenken wären, ob durch die nicht mehr geschlossende Bodenplatte, Feuchtigkeit entstehen kann? Sollte unter die Verbundsteine eine Folie gelegt werden oder wäre es besser wenn die Luft "cirkulieren" kann? Vieleicht hätten Sie auch eine ander Lösung wie man das Problem auch ohne neuen Estrich beheben kann? Im voraus vielen Dank für Ihre Mühe

Antwort: Wenn Sie den Fußboden wirklich herausklopfen und neu verlegen wollen, dann sollten Sie schon eine Feuchtigkeitssperre verlegen.
08. Jul 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  | 

More Pages:
Previous    1 2 3 4 5 6    Next
 

Home | Kontakt | RSS | Disclaimer | Impressum
© Frag den Architekt 2010