Fenstereinbau mal anders

Frage: Die Situation ist etwas ungewöhnlich. Es handelt sich um den Wiederaufbau eines Dachgeschosses nach einem Dachstuhlbrand, infolgedessen die komplette Etage bis auf die Außenmauer abgerissen wurde. Die Finanzierung des Wiederaufbaus erfolgt durch die Gebäudeversicherung. Der Regulierer der Versicherung ist Architekt und begleitet den Bau, was die Bewilligung der Kosten angeht. Der Architekt, der die ursprüngliche Planung durchgeführt hat, wurde allerdings nach eineinhalb Jahren "rausgeworfen", da es zu sehr vielen Verzögerungen und Fehlern gekommen ist. Es wurde noch kein Nachfolger eingesetzt. Jetzt hat der Innenausbau begonnen und es gibt keinen Bauleiter, der die ausführenden Firmen und deren Arbeit überwacht. Ich als Laie hege im Moment Zweifel daran, dass die Fenster fachgerecht montiert und abgedichtet sind. Die Außenwand ist eine ca. 40 cm dicke Ziegelsteinmauer mit Stuckfassade, ca. 120 cm hoch. Darauf liegt der neue Dachstuhl. Es gibt fünf 3 Meter breite Gauben in denen jeweils ein Kunstofffensterelement mit drei Fenstern sitzt. Unter den Fenstern befindet sich außen noch eine Zinkfensterbank, die auf einer Holzunterkonstruktion 7 bis 8 cm über dem Außenmauerwerk liegt. Gesamtbild: http://www.bilder-hochladen.net/files/jcoa-1-c4ca-jpg.html Die Fenster wurden vom Architekten zu groß bestellt oder die Gauben sind zu klein (das ist strittig). Um sie halbwegs montieren zu können, wurde inzwischen die Gaubenöffnung nach oben 10 cm vergrößert. Die Fenster sitzen nicht in sondern von innen hinter der Gaubenöffnung. Oben, rechts und links liegt der Fensterrahmen von hinten an den Balken der Gaube an. Unten am hochgezogenen Ende der Zinkfensterbank. Die Fuge zwischen Fenster und Balken / Fenster und Fensterbank ist rundum mit einem Streifen Kompriband abgedichtet. Sonst nichts. Außenansicht: http://www.bilder-hochladen.net/files/jcoa-2-c81e-jpg.html Auf dem Kompriband unten liegt Sägemehl, deshalb sieht es so hell aus. Wie man auf dem Bild schon unschwer erkennen kann, läuft das Regenwasser von den Fenstern erst einmal direkt auf die Kompribandfuge und bleibt dort stehen. Da das Band nicht überall durchgehend ist läuft dabei auch Wasser nach innen. Vorzugsweise an den unteren Außenecken, wo das horizontale Band auf das senkrechte trifft. Stellenweise aber auch in der Mitte der Fensterrahmen. Ansicht von innen, Fensterunterseite: http://www.bilder-hochladen.net/files/jcoa-3-eccb-jpg.html Ansicht von innen, Ecke: http://www.bilder-hochladen.net/files/jcoa-4-a87f-jpg.html Seitlich an den Fensterahmen liegen gleich die U-Profile für die Wandverkleidung. Eine weitere Abdichtung abgesehen von dem Kompriband gibt es hier nicht. Dem Wassereintritt soll jetzt entgegengewirkt werden, indem ein Wetterschenkel am Rahmen über der Fuge montiert wird... Klingt für mich nach einer Notlösung. Enstpricht diese Art der Montage den allgemein anerkannten Regeln der Technik? Ich habe irgendwo gelesen, dass die Fuge auch dauerhaft luftundurchlässig sein muss? Wenn sie nicht einmal wasserdicht ist, ist das wohl kaum der Fall. Ich weiß auch nicht, wie das beim Einbau hinter der Öffnung normalerweise realisiert wird. Was mir auch zu denken gibt, ist die Fensterbank, deren Innenseite über dem Mauerwerk liegt. Wenn jetzt unterhalb der Fensterrahmens eine Verschalung erfolgt liegt das Zinkblech quasi offen in der Zwischenwand. Dieses hat naturgemäß fast Außentemperatur. Bedeutet das nicht, dass in der kalten Jahreszeit in der Innenwandverschalung das Wasser unten an der Fensterbank kondensiert? Abgesehen davon, dachte ich es wäre üblich das die Fensterbank unter den Rahmen gezogen wird und nicht der Rahmen von hinten dagegengesetzt. Was halten Sie davon?

Antwort: LOL! Ich habe mich eben noch auf dem Boden gekugelt vor Lachen. Hätte ich nicht sollen, denn eigentlich ist es nur traurig.
22. Feb 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
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Veraenderung Altbau im Stadtzentrum

Frage: wir sind Besitzer eines Hauses in der der Stadtmitte in BW es handelt sich um ein früheres Bauernhaus in dem der vorige Besitzer den stall umgebaut hat im 1 OG ist schon Wohnraum nun würden wir gerne die Garage die wir nie nutzen als Hobbyraum o.ä nutzen und das alte Tor zumauern und ein Fenster einbauen, nun unsere Frage brauchen wir dazu Genehmigungen , Pläne... wo erhalten wir diese und in welcher Höhe ist da mit Kosten zu rechnen (Formalitäten) für Ihre Bemühungen schon jetzt recht herzlichen Dank

Antwort: Im Normalfall brauchen Sie dafür in BW keine Genehmigung. Siehe Landesbauordnung (LBO) unter:
20. Feb 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
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Mangel Fenster

Frage: ich bin im letzten Sommer in eine Neubau-Eigentumswohnung gezogen. Bei der Übernahme der Wohnung wurden einige Mängel festgestellt und in ein Protokoll (bzw eine Mängelliste) aufgenommen. Was leider erst im Nachgang festgestellt habe, ist, dass die Fensterrahmen (aus Kunststoff) während der Bauphase offenbar beschädigt wurden. Dies macht sich so bemerkbar, dass die Rahmen bei entsprechendem Licht so aussehen, als ob sie verschmutzt seien. Eine gründliche Reinigung von einer Fachfirma hat allerdings keine Besserung gebracht; ebenso nicht die Reinigung durch den Fensterbauer. Der Bauträger hat nun die Versuche eingestellt, diesen Mangel zu beheben; kennt ihn aber dennoch an (auch wenn dieser Mangel erst im Nachgang festgestellt wurde). Statt der Mängelbeseitigung hat der Bauträger mir nun Geld angeboten. Ich solle mir überlegen, wieviel ich für diesen Schaden verlangen würde. Da ich absolut keine Ahnung habe, wieviel man für so etwas verlange kann, wende ich mich an Sie. In meiner Wohnung sind alle Fensterrahmen davon betroffen. Es gibt 3 Bodentiefe Balkonfenster 2 Bodentiefe Balkon-Doppelfenster/ türen 1 Schlafzimmer Doppelfenster 2 Schlafzimmer-Oberlichter 1 Badezimme-Fenster Können Sie mir sagen, wieviel ich dafür ansetzen sollte?

Antwort: Lassen Sie sich da bloß nicht über den Tisch ziehen und nennen sie bloß keinen Betrag.
20. Feb 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
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Rettungswege Dachgeschoss

Frage: Ich habe eine Eigentumswohnung im 5. Stock eines Mehrfamilienhauses aus den 60'er Jahren gekauft (In BW). Im gesamten oberen Stockwerk mit 3 Wohnungen gibt es nur Dachfenster, aus denen man im Brandfall nicht ohne weiteres aussteigen könnte, weil sie zu hoch liegen (etwa 1,70 über dem Boden ). Balkone gibt es erst ab dem Stockwerk darunter.Der einzige Fluchtweg liefe im Augenblick über das Treppenhaus. Einen von unten zu öffnenden Rauchabzug gibt es im Treppenhaus nicht. Das Treppenhaus hat auch keine Fenster. Ist die derzeitge Situation überhaupt brandschutzrechtlich zulässig? Da das Dach ohnehin saniert werden muss, würde ich gerne im bisherigen Kniestock eine Negativgaube bzw. einen Dacheinschnitt machen lassen.Würde so ein Dacheinschnitt als Rettungsweg zählen?

Antwort: Nein, diese Situation ist nicht zulässig. Weder in Bezug auf die Rettungswege als auch auf das Treppenhaus.
20. Feb 2012  Comments [2] | Email | Nach oben
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Brandmeldeanlage Grossgarage

Frage: über eine gemeinsame Einfahrt wurde unsere Tiefgarage mit 20 Plätzen mit Rolltor und Feuerlöschern ausgerüstet 2008. (Lt Kaufvertrag und Baubeschreibung) Von gleicher Abfahrt zweigt vor dem Tor eine Einfahrt zu weiteren 70 Stellplätzen ab, 3 Jahre später gebaut.(2 Bauträger) Nun werden beide Garagen zur Großgarage mit Brandmeldeanlage. Wir 20 sollen die Wartungskosten der Brandmeldeanlage mittragen. Ist das korrekt?

Antwort: Die Frage, ob Sie dazu verpflichtet sind, sich an den Kosten zu beteiligen, sollten Sie einem Anwalt stellen. Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Ich kann nur versuchen, darzulegen, ob Sie eine solche Anlage überhaupt benötigen oder ob es Alternativen gibt.
19. Feb 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
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Vorbau in Abstandsflaeche

Frage: wir haben ein Reiheneckhaus gekauft und wollen vor den Eingang eine Art Vorraum/Abstellraum in Holzständerbauweise, genutzt für Staubsauger evtl. Jacken, Kinderwagen etc. errichten. Von diesem Vorraum/Abstellraum geht dann nochmals eine gesonderte Türe ins Haus. Quasi wird die jetzige Hauswand eine Innenwand des Abstellraumes. Dieser Raum hat weder Heizung noch eine Feuerstelle o.ä. Da der Vorraum innerhalb der Abstandsflächen entstehen würde, müsste die Nachbarin eine Baulast übernehmen - will sie aber nicht. Jetzt meine Frage: Kann so ein - ich nenne ihn mal Vorraum - als "Abstellraum" deklariert werden, wenn er unter 20 Kubikmeter ist, um so die Abstandsfläche unterschreiten zu dürfen? Falls nicht, gibt es einen Kniff mit dem man das erreichen kann?

Antwort: Leider haben Sie nicht geschrieben wo Sie wohnen. Daher beantworte ich Ihre Frage mal auf Basis der Vorschriften bei uns in BW. Falls Sie aus einem anderen Bundesland kommen vergleichen Sie bitte die entsprechenden Paragrafen mit denen Ihrer Landesbauordnung.
17. Jan 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
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Tauwasserbildung aussen WDVS und Aufsparrendaemmung

Frage: Ich finde Ihre Seite sehr informativ und viel professioneller als diverse Foren, wo von den Usern (meist selbst Bauherren, die sich gefährliches Halbwissen angeignet haben) meist der schlimmste Fall prognostiziert wird. Da ich sehr besorgt bin, wende ich mich nun an Sie. Habe dieses Thema schon mal in ein Forum gestellt und leider keine passende Antwort erhalten! Ich hoffe nun stark auf Ihre Unterstützung. Hier mein Problem: Wir haben Anfang Oktober bei unserem Massivhaus (25 cm Pexider Ziegel) den VWS angebracht (18 cm Steinbacher Steinopor EPS-F plus flexx). Alle Hohlräume zum Dachstuhl (bei den Pfetten etc.) Sind zusätzlich mit Rockwool Steinwolle zugestopft. Wir haben nämlich einen Sichtdachstuhl (d.h. Raumhöhen gleich Dachschräge, Sparren und Sichtschalung - Aufsparrendämmung laut Bilder). Seitdem der VWS angebracht ist kommt es allerdings zu Kondenswasserbildung an einigen Aussenstellen des Hauses. Innen ist alles staubtrocken. Vorallem tritt Wasser seitlich bei den Rollokästen aus aber auch teilweise kleine, feuchte spuren bei der Verspachtelung die direkt an der Untersichtschalung ist). Aber auch nur dort, wo die Verspachtelung nicht komplett beim Kaste dabei ist. Sozusagen dort, wo kleine "Löcher" sind. Diese Wasserbildung hängt 100%ig mit dem VWS zusammen. Konnte den Effekt schön nachvollziehen, da wir am ersten Tag nur 2 Seiten des Hauses geklebt haben. Am nächsten Tag war das wasser da und es tritt bis heute noch immer aus. Meine Frage: normal (weil baurestfeuchte, kleber muss trocknen etc. Oder bedenklich? Wenn bedenklich: Gegenmaßnahmen? Habe Angst, dass es plötzlich in den Innenräumen auch zu Kondemswasser/Schimmel kommen kann! Zusatzinfo: Fenster sind laut Bild eingebaut. Hinter den Rollokästen (also beim Sturz) wurde schon vorab 12 cm xps platten angebracht und eingespachtelt. Dort wo die Schalung des Dachstuhls auf das Mauerwerk trifft wurde vor anbringen der Schalung Steinwolle eingelegt (siehe ebenfalls Bilder). Hier der Link zu den Bildern: http://www.bilder-hochladen.net/files/iue5-9-45c4-jpg-nb.html http://www.bilder-hochladen.net/files/iue5-8-c9f0.jpg http://www.bilder-hochladen.net/files/iue5-7-8f14-jpg.html http://www.bilder-hochladen.net/files/big/iue5-6-1679.jpg http://www.bilder-hochladen.net/files/iue5-5-e4da.jpg Ich bedanke mich jetzt schon recht herzlich für Ihre Hilfe!! P.S.: Habe mir bereits überlegt, auf der Mauerinnenseite die Stellen, wo der Dachstuhl in die Mauer ragt bzw. die Pfetten durch die Mauer ragen mit folgender Folie abzudichten: http://www.teroson-bautechnik.com/menue/produkte/dichtfoliensysteme/terofol_dampfdicht_m_s_sd_150/index.html

Antwort: Zunächst mal danke für das Lob. Sehe ich ganz unbescheiden genauso ;-)
15. Jan 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
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Bruestungshoehen Eingangs- und Terrassentueren

Frage: Hallo, ich möchte ein Einfamilienhaus bauen und bei der Plannung mit unserem Architekten ist schon einiges schief gelaufen. Jetzt waren wir beim Fensterbauer und wollten uns ein Angebot unterbreiten lassen. Dabei hat dieser auf unserem Plan eine Brüstungshöhe für die Eingangstüre und Terassentüre von 12,5 cm entdeckt und gesagt, dass diese min. 15 oder 16 cm sein müsste. Jetzt wird plötzlich eine Brüstungshöhe von 0 cm in den Plan eingezeichnet. Was stimmt nun? Wir sind momentan total verwirrt. Vielen Dank für Ihre Mühen.

Antwort: Öffnungsmaße von Türen und Fenstern sind immer Rohbaumaße, ebenso Brüstungshöhen. Sie beziehen sich auf Oberkante Rohfußboden, außer es ist auf dem Plan vermerkt, dass sie sich auf Oberkante Fertigfußboden beziehen. Was aber m.E. wenig Sinn macht.
13. Jan 2012  Comments [0] | Email | Nach oben
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