Feuchteregulierung Kriechkeller

Frage: seit einiger Zeit bin ich ein stiller Leser des Forum`s und ich finde es Klasse, dass es dieses gibt. Auch ich bin stolzer Besitzer eines ca. 450 Jahre alten Fachwerkhauses und als ich es das erste Mal renovierte beging ich einige Bausünden. (Bauschaum in die Ritze, fehlendes Fachwerk mit Steinen und Zement ausgemauert)Vor Jahren brannte das Nachbarhaus ab und beschädigte mein Haus. Nun bin ich wieder am Aufbauen und dank Fachbüchern und dem Internet mache ich es diesmal besser. Trotz aller Informationen bleiben noch folgende Fragen offen. Ist es sinnvoll in das Kriechkellerfenster einen kleinen Ventilator zu bauen der ab und zu die 80 - 90 % (manchmal auch mehr)luftfeuchte Luft nach draußen bläst? Die physikalischen Zusammenhänge kenne ich. (warme Luft Hohe Luftfeuchtigkeit; kalte Luft geringe Luftfeuchtigkeit. Also lieber im Winter oder Nachts lüften.Auf die eine Art denke ich, dass kann nicht verkehrt sein aber anderseits würde das Mauerwerk und die Erde ja gleich wieder die verlorene Feuchtigkeit ersetzten. Warum ich den Kriechkeller trocken haben möchte? In dem Keller steht eine Hauswasserpumpe und die Eichenbalken die den Fußboden des darüberliegenden Raumes tragen könnten ja auch ein wenig trockener werden. Zum Fußbodenaufbau. Früher waren zwischen den Eichenbalken Eichenstöcke geklemmt und dann wurde das Ganze mit Lehm verfüllt. Darauf waren Dielen genagelt. Über kurz oder lang soll der Fußboden gegen die Kälte von unten gedämmt werden. Was für einen Aufbau schlagen sie vor?

Antwort: Den Ventilator und den damit verbundenen Energieverbrauch können Sie sich sparen, wenn Sie stattdessen in das Kellerfenster einen Fensterfalzlüfter einbauen.
16. Oct 2009   | Email | Nach oben
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Daemmung Kellerwaende

Frage: erst einmal möchte ich mich für diese tolle Webseite bedanken. Hier findet man ja jede Menge Tipps zum Hausbau. Also, ich möchte ein Haus mit Keller bauen. Der Keller wird mit Schalungssteinen gemauert und dann mit Beton ausgegossen. Darauf kommt ein Holzrahmenbau. Ich hatte eigentlich nicht vor den Keller zu heizen, und wollte folglich auch nur die Kellerdecke dämmen, da keine Wohnräume in den Keller kommen. Dort soll nur ein Heizungsraum, eine Garage und ein weiterer großer Raum, der vielleicht ein paar mal im Jahr als Partyraum genutzt wird, entstehen. Nun habe ich aber in einigen Foren gelesen, dass man den Keller trotzdem von außen dämmen soll, da sich sonst Schimmel an den Aussenwänden bilden kann. Wie sehen Sie das? Würde es reichen, die Aussenwände mit 6 cm Styropor zu dämmen? Wie dick müsste dann noch die Dämmung der Kellerdecke sein, um den guten Dämmwert des Holzständerbaus nicht zu verringern. Die Aussenwände des Holzständerbaus sind insgesamt ca. 30 cm dick (inkl. Installationszone). Das Dach wird auch ca. 28 cm dick isoliert sein.

Antwort: Auch Außenwände von unbeheizten Kellern werden mit einer Perimeterdämmung gedämmt. Darauf sollten Sie nicht verzichten.
15. Oct 2009   | Email | Nach oben
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Daemmung auf hinterlueftete Fassade

Frage: habe schon eine Reihe von Informationen im Rahmen unserer Haussanierung aus Ihrer Website erhalten, aber noch ein aktuelles Problem: im Rahmen der anstehenden Außendämmung unseres Hauses (Ziegelbauweise, Bj. 1939) wurde festgestellt, dass ein Giebel bereits mit Mineralwolle (6 cm) + diffusions-offene Folie isoliert ist. Darüber befindet sich eine hinterlüftete (2 cm Abstand) Holzverkleidung. Geplant ist eine Wärmedämmung des Hauses mit 120mm Mineralwolle. Kann die genannte Isolierung einschließlich Folie und Holzverkleidung belassen werden oder besteht hier die Gefahr der Schimmelbildung im Holzbereich, da die Hinterlüftung praktisch aufgehoben wird?

Antwort: Sie müssten die Hinterlüftung sogar schließen und überdämmen. Sonst wäre ja die neue Dämmung auf der Fassade außerhalb der Hinterlüftungsebene und somit ziemlich wirkungslos.
15. Oct 2009   | Email | Nach oben
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Abreissen oder Daemmen

Frage: wir interessieren uns für den Kauf eines altes Einfamilienhauses Baujahr 1958. Das Gartengeschoss wurde in Massivbauweise gebaut, das Erdgeschoss in Holzbauweise. Ist es generell möglich das Holzbaustockwerk samt Dach abzureissen und auf dem vorhandenen massiv gebauten UG aufzustocken? wenn ja was kostet so was in etwa, gibt es da einen ungefähren qm preis? unsere zweite überlegung ist, da haus erst einmal so zu beziehen u. wintertauglich zu machen, also dämmen... ist es denn generell möglich eine holzbauweise zu dämmen? über eine antwort würde ich mich sehr freuen.

Antwort: Natürlich ist es möglich, das Haus teilweise abzureißen und wieder aufzubauen.
07. Oct 2009   | Email | Nach oben
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Kellerdecke Bj. 1989 daemmen

Frage: Ist es sinnvoll bei einem Gebäude Bj. 1989 mit Fußbodenheizung die Kellerdecke von unten zu dämmen?

Antwort: Bei einem Haus diesen Baujahres ist es sicher sinnvoll, die Kellerdecke zu dämmen, ob nun mit Fußbodenheizung oder ohne.
07. Oct 2009   | Email | Nach oben
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Aussendaemmung noetig?

Frage: Wir haben ein Einfamilienwohnhaus (EW 65B)mit BJ 1989 gekauft und sind derzeit bei der Sanierung, u.a. Heizung (Holz+gas), Fenster, Dach. Nun stellt isch uns die Frage, ob wir bei einem 36,5er KS Mauerwerk + Außen und Innenputz unbedingt eine Fassadendämmung benötigen?!? Wenn ja, wie dick sollte diese sein und welche Dicke wäre die Dämmung in den Fensterleibungen? Danke für die Antwort.

Antwort: Unbedingt nötig ist erst mal wenig. Sie können auch ohne Außendämmung weiterleben.
19. Sep 2009   | Email | Nach oben
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Alte Fenster und Heizkoerpernischen

Frage: Wir haben ein Haus von 1959. Der Wandaufbau ist von Außen nach Innen: Hartbrandklinker (12,5cm), Mörtel(ca. 1cm - leider kein Luftschlitz), Kalksandstein mit Kalkmörtel vermauert(25cm) sowie Innenputz (ca 2cm). Unter den Fenstern sind Nieschen, in denen ursprünglich Radiatorheizkörper gesessen haben (die wir nun austauschen). Dort ist der Klinker scheinbar mit Bitumen gestrichen und mit halber Wandstärke (12,5cm) Kalksandstein vorgemauert. Aus wärmetechnischen Gründen würden wir gern diese Nieschen verschließen, sind uns aber nicht sicher, wie das zu bewerkstelligen ist. Sicherlich macht man keinen Fehler, wenn man nur Kalksandstein vormauert, damit erhält man dann einen nahezu identischen Aufbau wie zur restlichen Wand. Ist es aber auch möglich, mit einem besser dämmenden Material die Niesche zu verschießen, ohne Gefahr zu laufen, den Taupunkt zu weit in die Wand hineinzuziehen und sich damit eher größere Probleme einzuhandeln? In einem Raum wurden bereits 2 Nieschen vor einigen Jahren (schätzungsweise in den 90ern), ohne die Fliesen von der Wand zu entfernen, mit Ytong verschlossen. Dies scheint derzeit keine negative Auswirkung zu haben. Die Fenster sind auf der einen Hausseite (Osten) in die Klinkerebene eingesetzt (aus ehemals optischen Gründen) und haben somit meines Erachtens einen schlechten weil großen (negativen) Gradienten durch die Laibung und den Klinker nach außen. Die Fensterlaibung besteht aus 5cm Heraklithplatten, die mit dicken Stahlstiften angenagelt sind. Sollte man hier nicht 1.) die Fenster zurücksetzen und 2. die Laibung mit PU-Platten dämmen, oder handelt man sich damit wieder andere Probleme ein? Die Fenster sind zwischen Mitte der 80er bis mitte der 90er eingebaut worden - U-Werte unbekannt (allesamt Kunststoff). Die Fensterbänke mit einer gegossenen armierten Betonunterkonstruktion (auf der man einen LKW parken könnte - teilweise 1,5cm dicke Armierung) haben wir bereits entfernt, da auch diese sicherlich Wärmebrücken darstellen. Auf der einen Seite planen wir, die Fenster auszutauschen und welche mit einem U-Wert von 0,7 W/qm*K einzusetzen. Die Wandfläche um diese Fenster herum ist recht klein gegenüber der Fensterfläche: 5,1qm Wandfläche und 11,9qm Fesnterfläche. Muss ich hier noch irgendwelche Dämmmaßnahmen der Wand vorsehen (U-Wert ist ca. 2,5 w/qm*K wenn ich richtig gerechnet habe)?

Antwort: Sie können die Nischen ruhig mit Porenbeton ausmauern, ohne sich Sorgen um den Taupunkt zu machen.
19. Sep 2009   | Email | Nach oben
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Dach daemmen, ohne es zu oeffnen

Frage: Wir haben ein Haus von 1959 gekauft. Da wir gerade diverse Sanierungsarbeiten vornehmen, wollen wir auch das Dach (zusätzlich) dämmen. Der derzeitige Aufbau von außen nach innen: Dachziegel, Luftschicht, 2-3cm Mineralwolle locker im Zwischensparrenbereich "verlegt", Heraklith Platte 5cm mit abschließendem Innenputz von ca. 1cm. Die Ziegel sind größtenteils verstrichen aber nicht überall. Es gibt keinerlei Dampfsperre. Kann man man eine Dämmung einbringen, ohne entweder das Dach abzudecken oder von innen die Schrägen neu machen zu müssen (was auch implizieren würde, dass der gemauerte Kniestock entfernt und (ggf. in Tockenbauweise) neu aufgebaut werden muss? Oder muss zwingend eine Dampfsperre mit eingebracht werden und um einen Abriss der Innenverkleidung kommen wir nicht herum?

Antwort: Sie könnten das Dach, ohne es auf einer Seite aufzumachen, nur mit einer Einblasdämmung dämmen. Dies funktioniert aber nicht, da der Aufbau nicht luftdicht ist.
19. Sep 2009   | Email | Nach oben
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