Aulei-Decke

Frage: Ich habe einen Altbau (ca. 1949). Die Zwischendecken sind in der Statik als Aulei-Decken 16cm bezeichnet. Wie ist die Decke aufgebaut?

Antwort: Tut mir leid. Diesen Begriff habe ich noch nie gehört und auch nirgends finden können.
28. Feb 2009  Comments [1] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  | 

Dampfbremse Dachgeschossdecke

Frage: Ich bin beim Ausbau meines Hauses und kann für die nächsten Jahre leider nur das Erdgeschoß ausbauen. Deshalb möchte ich die angrenzende Decke zum Dachgeschoß gerne mit Steinwolle Einblasdämmung machen lassen. Habe gutes Angebot dafür. Jetzt meine Frage: Ist eine Dampfbremse oder Dampfsperre in der Decke erforderlich? Über allen Räumen oder nur Küche, Bad? Wenn ja, wo genau plazieren? Geplanter Deckenaufbau von unten gesehen: Rigips an Federschienen, diese an den Balken verschraubt, Balkentragwerk 20 cm hoch, oben OSB Platten. Zwischen die Balken soll Steinwolle eingeblasen werden. Der Raum oberhalb der Decke liegt unter dem unverkleideten aber wasserdichten Dach. Belüftung sehr gut, Isolation gegen Null. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung. Vielen Dank im Voraus für Ihre sachkundige Information

Antwort: Sie brauchen auf jeden Fall eine Dampfbremse, und zwar in allen Räumen, nicht nur in Bad und Küche.
28. Feb 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  | 

Kehlbalkenlage daemmen

Frage: Dämmung der Kehlbalkenlage (oberste Geschossdecke) für einen nicht bewohnten Spitzboden: Die Innenraumdecke (Rigips) soll erhalten bleiben. Der Spitzboden wird nur als Abstellraum genutzt. Zur Zeit ist der Aufbau von der Spitzbodenseite folgender: 1)2x Glaswolle (alte Ausführung in scharzem Papier/eventuell Bitumenpapier); 2)Schalung; 3)Rigips. Es fehlt also eine Dampfsperre. Bisher gab es keine Feuchteschäden, nur die Dachhaut (Eternitplatten ohne Unterspannbahn und Sparrendämmung) zeigte bei den kalten Temperaturen leichte Kondensfeuchte. Mein Plan aus Spitzbodensicht: 1)Alte Glaswolle raus; 2)20 mm Styroporplatten auf die Rigipsschalung legen, damit die Rigipsschrauben verschwinden; 3)Dampfsperrenfolie an den Kehlbalken antackern (praktisch eine Wanne aus Dampfbremsfolie machen); 4)Klemmfilz 200 mm zwischen die Kehlbalken klemmen; 5)OSB-Platten auf die Kehlbalken schrauben als Spitzbodenbelag; 6)Unterspannbahn an die Dachsparren tackern, abkleben und mit Latten sichern (von innen gesehen), damit das Kondenswasser nach außen ablaufen kann. Ist das so ok oder habe ich einen Denkfehler?

Antwort: Ich nehme an, mit Rigipsschalung meinen Sie die Unterkonstruktion bzw. Lattung und dort stehen die Gipskartonschrauben über, da sie zu lang sind.
09. Feb 2009  Comments [2] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  |  |  | 

Dachgeschossdecke daemmen

Frage: Erst einmal möchte ich mich für Ihren tollen Internet-Auftritt bedanken. Wir haben vor einiger Zeit ein altes Einfamilienhaus (Bj.1954) übernommen. U.a. ist das Dach bereits erneuert worden. Dachaufbau v. außen: Ziegel, Konterlattung, diffusionsoffene Folie "Delta Maxx" und schon seit längerer Zeit als Isolierung Alu-kaschierte Glaswolle zwischen den Sparren. Um nicht den Dachboden zu heizen, soll nun die nicht isolierte 2. Geschossdecke gedämmt werden. Die darunter liegenden Räume sind Schlafzimmer und ein Bad. Aufbau der Geschossdecke v.i.: Paneele, Tapete, Putz, Heraklith-Platten, Balkenlage, Rauspund. Wie sollte die Dämmung aussehen? ist eine Dampfsperre unumgänglich? Welche Art Material ist zweckmäßig. Schon jetzt vielen Dank für die Antwort.

Antwort: Auf eine Dampfbremse sollten Sie nicht verzichten. Ich gehe mal davon aus, dass Sie keine Lust haben, die Decke von unten zu öffnen.
01. Feb 2009  Comments [1] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  | 

Unzugaengliches Dach daemmen

Frage: Wir haben ein Haus BJ 1967 gekauft, die oberste Geschossdecke ist massiv - Fertigbeton 20 cm, die Dachkonstruktion ist aus Holz Walmdach mit nur 5° Neigung, die Eindeckung ist aus Kupferblech; das Kaltdach weist an den Außenwänden einen Luftraum von 30 cm Höhe auf der zur Mitte ca. 70 cm beträgt; Im Energieberatungsgutachten wurde ein U-Wert von 0,56 angenommen; um die erforderlichen U-Wert von 0,30 zu erhalten wurde 24 cm Wärmedämmung mit WLG 035 empfohlen. Ich weiß noch nicht welcher Dämmstoff (lose mit Einblasen oder Platten sinnvoller ist, eine Dampfbremse brauch ich wohl eher nicht, oder und wie der Zugang am besten erfolgt, da ich das Dach (gefalzt) eher nicht öffnen will und die Betondecke nicht durchbrochen ist; Da der Zugang so schlecht ist weiß ich natürlich auch nicht in welchem Zustand das Dach ist. Können Sie mir helfen?

Antwort: Eine Dampfsperre sollten Sie auf der Betondecke schon anbringen, bevor Sie die Dämmung einbringen. Bei nur 30cm Luft zwischen den Außenwänden und dem Dach frage ich mich allerdings, wie Sie das bewerkstelligen wollen, ohne das Dach zumindest an einer Stelle zu öffnen.
31. Jan 2009  Comments [2] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  | 

Brandschutzdecke selber machen

Frage: ich bin durch Zufall auf Ihrer Seite angelangt und war sehr begeistert, eine Seite gefunden zu haben, auf der fundierte Informationen zu finden sind.

Nun habe ich auch eine Frage die den Brandschutz betrifft. Ich habe zur Auflage bekommen, dass ich alle Geschossdecken als F90 ausrüsten muss. Finde ich nicht schlimm, da es sich um Holzbalkendecken handelt, hätte ich eh etwas in der Richtung, auch aus Schallschutzgründen, unternommen. Ich bin im Trockenbau versiert und habe schon einige Bauten durchgeführt, bin aber kein Fachunternehmen, die Bauvorschriften für Brandschutzdecken sind so detailiert, dass ich kein Problem darin sehe diese selbst auszuführen. Ist dies zulässig? Viele Grüße und vielen Dank im voraus.

Antwort: Zunächst mal würde ich sagen: warum nicht? Wichtig ist das, was dabei rauskommt.
20. Jan 2009  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  | 

Dachboden daemmen

Frage: nachdem ich nun meine Außenfassade nach Ihren Tipps erfolgreich gedämmt und mit Holz beschlagen habe - danke für die zur Verfügungstellung dieser doch überaus hilfreichen Informationen - möchte ich mich nun ans Dach machen: Ich besitze ein um 1900 gebauten Fachwerk-Altbau mit, wie oben geschrieben, einem Zweigeschossigen Dachboden. Der untere Dachboden ist gut 2m hoch. Auf dem oberen kann man grad nicht mehr stehen (Spitzdach). Verbunden sind sie durch eine Treppe, die Trenndecke ist sonst geschlossen (Schalung, "Wellechen" und Lehm). Zum Dach: Etwa 16er Sparren mit gut 1m Abstand, darauf Sparschalung mit Teerpappe, Lattung und Ziegel. Nun zu meiner Planung: Ich möchte den unteren Dachboden per 160mm Zwischensparrendämmung dämmen: Wolle zwischen die Sparren, die Sparren durch Aufnageln einer Latte für die Hinterlüftung verstärken und am Schluss mit Dampfsperre verschließen. Nun zur Frage1: Wie sieht es mit einer Hinterlüftung aus? Falls nötig muss ich da oben und unten "Löcher ins Dach bohren?" Wie groß sollte die Hinterlüftung sein (incl. Der Löcher nach draußen)? Und wie werden solche Luftöffnungen ausgeführt? Die Decke zum oberen Dachboden soll nun auch gedämmt werden. Hier stellt sich noch die Frage von welcher Seite: Von unten würde sich die Raumhöhe verkleinern. Von oben wäre es sicher die einfachere Lösung. Hier dachte ich an aufgestellte Bohlen in Dämmdicke. Aber wie muss dann am Übergang mit der Dampfsperre verblieben werden? Der Zugang zum oberen Dachboden soll am Ende mit einer Klappe verschlossen werden. So, das reicht denke ich erstmal für den Anfang. Ich wünsche Ihnen und allen stillen Mitlesern eine Frohe Weichnacht und einen Guten Rutsch!

Antwort: Danke, ebenso. Eine Hinterlüftung muss sich immer auf der kalten Seite befinden, sprich außerhalb der Dämmung. Wenn sie sich auf der warmen Seite befinden würde, würde dies ja die Wirkung der Dämmung verhindern.
29. Dec 2008  Comments [0] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  |  | 

Daemmung Erdgeschossboden

Frage: zu folgendem Sachverhalt würde ich gerne Ihre geschätzte Meinung hören: Wir haben ein Haus Bj. 69 erworben, das einen Kriechkeller hat. Der Keller ist etwa 1,30 Meter hoch und hat keine Betonsohle, sondern nur festgestampfte Erde. Er ist insoweit trocken, als das kein Wasser darin steht, jedoch scheint die Luftfeuchtigkeit relativ hoch. Die Wände sind aus KS gemauert und trocken. Die Decke besteht aus Fertigteilen (sog. Kaiserdecke). Die Wände des Hauses bestehen aus zwei Schichten 11,5 cm mit einer Hohlschicht, die noch mit Dämmmaterial gefüllt werden soll. Nun zu unserem Vorhaben: Um beim Fußbodenaufbau Höhe zu sparen zu können, möchten wir die Kellerdecke isolieren. Als Material sollten PUR-Platten zum Einsatz kommen, wie sie auch für Flachdächer verwendet werden - mit Mineralvlies kaschiert und damit diffusionsoffen. Das Rockwool-Produkt Planaroc scheidet aus, weil wir den Raum unter der Isolierung noch als Installationsebene verwenden möchten und PUR geringere Stärken ermöglicht. Andere extrudierte Materialien sollten es nicht sein wegen FCKW etc., Glasschaumplatten sind zu teuer.

Soweit die Überlegungen zur Materialauswahl, nun noch drei weitere Fragen:

1. Welchen U-Wert sollten wir überhaupt anstreben? Was ist ein sinnvoller Wert für so ein Gebäude?

2. Wie geht man mit der Kältebrücke um, die durch die Verbindung von Kellerdecke und Außenwand entsteht?

3. Ist es sinnvoll, die oberen 60 cm der Außenwände des Kellers ebenfalls mit den PUR-Platten zu isolieren?

Im voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen. Ihre Seite ist übrigens das Beste, was ich bislang zu diesem Themenkreis gefunden habe.

Antwort: Sie können bei diesem Vorhaben schon PUR-Platten verwenden. Diffusionsoffen sind diese allerdings nicht, ob nun mit Mineralvlies kaschiert oder nicht. Müssen sie aber in diesem Fall auch nicht sein.
26. Dec 2008  Comments [1] | Email | Nach oben
Kategorie:  |  |  |  | 

More Pages:
Previous    2 3 4 5 6 7 8 9 10 11    Next
 

Home | Kontakt | RSS | Disclaimer | Impressum
© Frag den Architekt 2010