5 Tipps: Gestaltung der Beleuchtung im Esszimmer

Das Esszimmer ist ein Ort an dem viele Aktivitäten stattfinden: zusammen essen mit der Familie, basteln mit den Kindern, Beisammensein mit Freunden oder das allmorgendliche Zeitung lesen. Gemütlichkeit und Genuss stehen hier im Vordergrund. Diese Atmosphäre erreicht man vor allem mit warmweißen Lichtfarben. Morgens beim Kaffee trinken darf die Beleuchtung schon etwas aktivierender sein. Erfahre hier, worauf man bei der Esszimmerbeleuchtung achten sollte.

 

1. Tipp: Beleuchtungskonzept rechtzeitig planen

Damit man sich das zeitaufwendige Nachrüsten von Stromanschlüssen im Nachhinein erspart, sollte man sich frühzeitig über die Beleuchtung im Esszimmer Gedanken machen. Während der Planungsphase findet man professionellen Beistand im Richtlinien-Dokument RAL-RG 678 (Elektrische Anlagen in Wohngebäuden). Dort erfährt man, welche Kriterien erfüllt sein müssen, um als Mindest-, Standard,- Komfortausstattung etc. klassifiziert zu werden. Beim Lesen dieses Dokumentes stellt man sich dann Fragen wie: wie viele Steckdosen brauche ich eigentlich oder sind mehr als zwei Beleuchtungsanschlüsse sinnvoll?

 

2. Tipp: Warmweiße Lichtfarbe – Ruhe, Entspannung, Wohlfühlen

Beim Candle Light Dinner mit der neuen Freundin oder beim Abendessen darf die Stimmung ruhig etwas gediegener sein – eine grelle Beleuchtung im Esszimmer ist hier unangebracht! Um eine entspannte Stimmung zu erzeugen sollte man eher Leuchten mit warmweißer Lichtfarbe verwenden.

 

Kelvin ist die Einheit der Farbtemperatur. Liegt die Farbtemperatur einer Leuchte unter 3300 K (Kelvin), dann hat die Lampe eine warmweiße Lichtfarbe.

 

3. Tipp: Neutralweiße Lichtfarbe – Aktivierung, Motivation

Wenn Sie das Esszimmer auch zum arbeiten benutzen, dann sollte man auf Esszimmerleuchten mit neutralweißer Lichtfarbe zurückgreifen. Neutralweißes Licht wirkt aktivierend und anregend – ideal um morgens am Laptop die E-Mails zu bearbeiten.

 

Über 5.300 Kelvin sollten die Esszimmerlampen nicht haben, denn dann spricht man von kaltweißen/ tageslichtweißen Licht. Dieses wirkt zwar leistungssteigernd, doch im eigenen Wohnzimmer ist dieses ungemütliche Licht eher unangebracht. Experten empfehlen, dass Esszimmerlampen zwischen 3.300 – 4.300 Kelvin haben sollten, je nach Tageszeit und Aktivität.

 

4. Tipp: Lichtfarbe automatisch steuern lassen mit Smart-Home Technik

Man muss die Lichtfarbe morgens und abends nicht manuell einstellen, sondern diesen Vorgang kann man automatisieren lassen. Mit Smart-Home bzw. Smart-Lighting Technik lassen sich individuelle Beleuchtungsprofile erstellen, die mittels Zeitschaltung automatisch für perfekte Lichtverhältnisse sorgen.

 

Das intelligente Lichtsystem hat noch weitere Vorteile: mit Hilfe der Lichtprofile lassen sich Einbrecher abschrecken. Sich verändernde Lichtszenarien können vor allem dann sinnvoll eingesetzt werden, wenn man selbst nicht zu Hause ist. Zudem lässt sich mit dieser dezentralen Lichtsteuerung Energie und damit bares Geld einsparen. Angenommen man ist außer Haus und bemerkt, dass man im Esszimmer das Licht angelassen hat, dann kann man es bequem per Smartphone-App ausschalten.

 

5. Tipp: Wie hoch sollte die Pendelleuchte über dem Esstisch hängen – 60 bis 70 cm

Die Pendelleuchte über dem Esstisch gehört wie die Butter aufs Brot – aber wie hoch muss sie hängen? Standardmäßig sollte die Hängeleuchte etwa 60 – 70 cm über dem Tisch hängen, das ist aber natürlich nur ein Richtwert. Man sollte darauf achten, dass die Leuchte nicht zu hoch hängt, da man sonst geblendet wird und es unharmonisch wirkt, wenn die Distanz zwischen Pendelleuchte und Essecke zu groß ist. Gleichzeit darf sie aber auch nicht zu tief hängen, da der Abstrahlwinkel dann zu klein ist und der Tisch somit nicht vollständig beleuchtet wird. Zudem besteht die „Gefahr“ dass man seinen Gegenüber nicht mehr in die Augen schauen kann und die Lampe unnötigerweise Platz auf dem Tisch für sich beansprucht.

02. Dec 2018  Comments [1] | Email | Nach oben
Kategorie:
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